Wappen und Leitspruch des neuen Weihbischofs

Paderborn, 15. Juni 2008. In Vorbereitung auf seine Bischofsweihe hat sich Weihbischof Hubert Berenbrinker Leitspruch und Wappen ausgewählt. 

Das Wappenschild von Weihbischof Hubert Berenbrinker ist geteilt und gespalten. Im Feld oben links ist auf rotem Grund das goldene Kreuz aus dem Wappen der Paderborner Erzbischöfe zu sehen. Das Feld oben rechts zeigt eine Eiche auf silbernem Grund aus dem Wappen der Gemeinde Verl, dem Geburtsort des Wappenträgers.

Ein biblisches Bild für Jesus Christus wird im Feld unten links aufgegriffen: Dort ist auf goldenem Grund ein weißes Lamm zu sehen, das einen Kreuzstab als Siegeszeichen trägt. Dies verweist auf Jesus Christus als unschuldiges Lamm Gottes, der durch seinen Opfertod am Kreuz die Sünde der Welt hinweg nimmt. Durch seine Auferstehung hat er den Sieg über den Tod errungen. Von Gott zu seiner Rechten erhöht, wird er die Weltgeschichte zum Ende führen als das Lamm, das das Buch mit den sieben Siegeln öffnen darf. Das Feld unten rechts nimmt mit Schlüssel und Schwert auf blauem Grund die Attribute der Apostelfürsten Petrus und Paulus aus dem Siegel der Pfarrei St. Peter und Paul in Siegen auf. In dieser Gemeinde war der Weihbischof von 1989 bis 2004 als Pfarrer tätig.

Die Umrahmung des Wappenschildes besteht bei einem Bischof aus einem Kreuz und dem niedrigen geistlichen Hut mit breiter flacher Krempe, aus dem an zwei verschlungenen Kordeln reihenweise, symmetrisch geordnet 1 + 2 + 3 Quasten hängen. Die Farbe des Hutes, der Kordeln und der Quasten ist nach alter kirchlicher Tradition grün.

Der Wahlspruch "Omne quod spirat, laudet dominum, Alleluja" ist dem Psalm 150 entnommen: "Alles was atmet lobe den Herrn! Alleluja!"