256. Wallfahrt zur „Trösterin der Betrübten“ nach Verne

Paderborner Stadtwallfahrt am Sonntag, 7. Juli 2019

Das Paradiesportal des Paderborner Domes ist Treffpunkt für die Pilger bei der 256. Paderborner Stadtwallfahrt zur „Trösterin der Betrübten“ nach Verne.pdp / Thomas Throenle Paderborn / Verne, 2. Juli 2019. Die traditionelle Paderborner Stadtwallfahrt nach Verne zur „Trösterin der Betrübten“ findet in diesem Jahr am Sonntag, 7. Juli 2019, statt. Zur Teilnahme an dieser Wallfahrt zum Gnadenbild der Muttergottes in Verne anlässlich des Festes Mariä Heimsuchung (2. Juli) sind die Gläubigen aller Pfarrgemeinden der Stadt Paderborn eingeladen. Domkapitular Prälat Thomas Dornseifer begleitet die Pilger zum Gnadenbild der „Trösterin der Betrübten“ nach Verne.      

„Heute hört Maria auf uns. Maria nimmt unsere Anliegen, Sorgen und Nöte wahr und trägt sie als unsere Fürsprecherin vor Gott. Die Gottesmutter begleitet uns auf unseren Lebenswegen, uns persönlich und auch unsere ganze Erzdiözese. In dieser Zuversicht laden wir Sie herzlich ein, mit uns nach Verne zu wallfahren“, so das Erzbistum Paderborn in der Einladung.  

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich am Sonntagmorgen um 5.30 Uhr am Paradiesportal des Hohen Domes zu Paderborn. Von dort ziehen sie zu Fuß nach Verne, wo um 10 Uhr das Hochamt mit dem Generalvikar des Paderborner Erzbischofs, Generalvikar Alfons Hardt, gefeiert wird. Die Pilger werden zuvor von Pfarrer Werner Beule am Stein „Dreihochwürden“ begrüßt. Die Verner Musikkapelle, Messdiener, Kommunionkinder und Schützen begleiten die Pilger dann zur Kirche. Die Predigt im Gottesdienst hält Pater Klaus Scheppe OFM.  

Um 12.45 Uhr findet die Schlussandacht mit sakramentalem Segen in der Kirche statt. Anschließend besteht für die Paderborner Pilger die Möglichkeit, mit dem Bus nach Paderborn zurückzufahren.  

Die traditionelle Paderborner Stadtwallfahrt nach Verne findet seit 1763 jedes Jahr am ersten Juli-Sonntag statt. Anlass ist das Fest Mariä Heimsuchung am 2. Juli. Die Wallfahrt zum Gnadenbild der „Trösterin der Betrübten“ in Verne bietet Gelegenheit, gemeinsam in den Anliegen der Kirche und der Welt zu beten. Bischof Wilhelm Anton von Asseburg hatte 1763 die Wallfahrt eingeführt, um die Muttergottes zu ehren und um ihre Hilfe in den kleinen und großen Sorgen des Lebens zu erbitten.  

Die Wallfahrt startet für alle Pilger um 5.30 Uhr am Paradiesportal des Paderborner Domes. Sie nimmt dann folgenden Weg: Westernstraße, Riemekestraße, Überquerung des Heinz-Nixdorf-Ringes, Almehof, Am Almerfeld, Scharmeder Stadtweg und ab Alte Schanze an Haus Widey vorbei weiter Richtung Verne.  

Unterwegs werden drei kurze Stationen gehalten: in der Nähe der Autobahn bei der Wegkreuzung hinter Syrings Hof (circa 6.10 Uhr), bei der Alten Schanze (circa 7.15 Uhr; Frühstückspause) und beim Hof Sänger, kurz vor Salzkotten (circa 8.45 Uhr).      

Stichwort: Mariä Heimsuchung  

Am Fest „Mariä Heimsuchung“ gedenkt die Kirche des Ereignisses, das im Lukas-Evangelium berichtet wird (Lk 1,39-56): Maria macht sich nach der Verkündigung der Geburt Jesu auf den Weg, um ihre Verwandte Elisabeth zu besuchen - deshalb „Heimsuchung“. Elisabeth ist selbst schwanger (Johannes der Täufer) und begrüßt Maria mit den Worten „Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?“. Im Anschluss spricht Maria das berühmte Loblied, das Magnifikat. Der deutsche Regionalkalender legt fest, dass das Fest „Mariä Heimsuchung“ am 2. Juli gefeiert wird.