Weihbischof Matthias König bei Wallfahrt in St. Annaberg

Freudiges Wiedersehen mit Bischof Alfons Nossol

Weihbischof Matthias König bei der Wallfahrt auf dem St. Annaberg.pdpPaderborn, 6. Juni 2019. Weihbischof Matthias König war jetzt auf Einladung von Bischof Andreas Czaja Gast der 24. Wallfahrt auf dem St. Annaberg in Oberschlesien und stand der Wallfahrt der deutschen Minderheit und der des Volkes Roma vor.

Bereits vor 14 Jahren durfte der Paderborner Weihbischof schon einmal der Wallfahrt vorstellen. Damals hatte ihn Erzbischof Alfons Nossol eingeladen, der vor genau 30 Jahren an dieser Stelle die erstedeutschsprachige Messfeier nach dem 2. Weltkrieg gehalten hat. Auch mit ihm, der in Gross Stein nahe Oppeln als Ruheständler lebt, gab es eine frohe Begegnung.

Bischof Nossol ist durch die Arbeit im Wissenschaftlichen Beirat des Johann-Adam-Möhler-Instituts im Erzbistum seit Jahrzehnten eng verbunden. Die Wallfahrt war bei herrlichem Wetter ein glaubensstarkes und frohes Fest mit rund 3.000 Pilgern, die zur Messe an der Lourdesgrotte versammelt waren.

pdpAuch der deutsche Botschafter in Warschau, Rolf Nikel, war zugegen. Dazu kam der Beauftragte der deutschen Bundesregierung für die Vertriebenen, Dr. Fabricius, und der Sprecher der Landsmannschaft in Oberschlesien, Bernard Gaida.

Die Wallfahrt stand unter dem Leitwort "Werdet meine Zeugen - bis an die Grenzen der Erde!" (Apg 1, 8), das dem Auftrag Jesu an die Jünger bei der Himmelfahrt entnommen wurde. In Polen wird das Fest Christi Himmelfahrt am folgenden Sonntag gefeiert.