Erzbistum Paderborn startet nach Libori Bauarbeiten an der Heiersstraße 15

Neues Verwaltungsgebäude wird Raum für 54 Mitarbeitende bieten

Entwurfszeichnung des neuen Gebäudes an der Heiersstraße 15 in Paderborn.pdp Paderborn, 27. Mai 2019. „Nach Libori“ ist sprichwörtlich „vor Libori“ – in diesem Jahr beginnt nach Libori auch eine Baumaßnahme in der Paderborner Innenstadt, die deutlich länger dauern wird als bis zum Liborifest 2020: Das Erzbistum Paderborn wird auf dem Grundstück Heiersstraße 15 ein neues Verwaltungsgebäude mit 54 Arbeitsplätzen insbesondere für den IT-Bereich errichten. Zuvor ist ein Abbruch des derzeit dort stehenden Gebäudes erforderlich. Mit dieser Maßnahme beginnen nach dem diesjährigen Liborifest die Arbeiten für das Bauprojekt. Sie werden insgesamt rund zwei Jahre bis Mitte 2021 dauern.      

Bereits ab Juni dieses Jahres wird die Trafo-Station in der Thisaut verlegt, wofür Tiefbauarbeiten nötig sein werden. Nach dem nach dem Libori-Fest beginnenden Abbruch des bestehenden Gebäudes werden ab September erste Gründungsarbeiten und Bohrungen für die geplante Wärmepumpe durchgeführt. Archäologen werden zudem auf dem Gelände nach Resten der historischen Domburg suchen. Die Rohbauarbeiten für das neue Gebäude, das drei Vollgeschosse umfassen wird, sind dann ab Herbst 2019 geplant. Von November 2019 bis zum Herbst 2020 wird ein Baukran hinter der Thisaut das Gesicht der Baustelle – und die „Skyline“ der Innenstadt – mitbestimmen.  

Im Zuge der Bauarbeiten werden verschiedene Maßnahmen erforderlich. „Diese haben wir so geplant, dass Beeinträchtigungen im Umfeld der Baustelle so gering wie möglich gehalten werden“, erklärte Katrin Käuper, Diplom-Ingenieurin aus dem Bauamt des Erzbischöflichen Generalvikariats. Die Bushaltestelle „Heiersstraße“ wird ein Stück verschoben, um den Bürgersteig an der Heiersstraße für die Baustelleneinrichtung nutzen zu können. Fahrzeuge, die Baumaterialien anliefern, können so auf dem Bürgersteig halten. Dadurch wird gewährleistet, dass die Heiersstraße im Baustellenbereich nicht einseitig gesperrt werden muss, vielmehr während der gesamten Maßnahme in beide Richtungen durchgängig befahrbar bleibt. Die Tiefgarage an der Thisaut wird während der Maßnahme als Lagerfläche und Parkplatz für die Baufirmen dienen, so dass hierfür keine Außenflächen in Anspruch genommen werden müssen.  

Neben diesen Maßnahmen kann die Thisaut kurzzeitig wegen außergewöhnlicher Erfordernisse gesperrt werden, wie etwa zur Anlieferung und Aufstellung des Baukrans. Ebenso kann es kurzzeitig während der Abbrucharbeiten zu einer Sperrung kommen. Hierzu werden die Anwohner durch Anweisungen des Ordnungsamtes der Stadt Paderborn gesondert informiert.  

„Wir bitten alle Anwohner schon im Vorfeld um Verständnis für die sich ergebenden Beeinträchtigungen“, so Katrin Käuper. Bei einem Informationsabend gaben Mitarbeitende des Erzbischöflichen Generalvikariats interessierten Anwohnerinnen und Anwohnern Auskunft auf ihre Fragen und Anregungen und stellten die Baumaßnahme im Überblick näher vor.