„Erst kommt die Mühe, dann die Freude“

Dr. Frank Sobiech gibt Einblicke in seine Arbeit als Kirchenhistoriker

Portrait Sein Herz schlägt für die Geschichte der Kirche und ihre Persönlichkeiten: der Theologe und Historiker Dr. Frank Sobiech im Hörsaalflur der Theologischen Fakultät Paderborn.ThF-PBPaderborn, 9. Mai 2019 (ThF-PB). Staubig, trocken und düster: so stellen sich viele das Forschen in alten Archiven und Bibliotheken vor. Der Kirchenhistoriker Dr. Frank Sobiech von der Theologischen Fakultät Paderborn kennt das Klischee. Doch für ihn bedeutet die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Geschichte das genaue Gegenteil.    

Natürlich kann das Arbeiten an geschichtlichen Fragestellungen manchmal mühevoll und nur wenig erquicklich sein. Das weiß auch Dr. Frank Sobiech. Aber für den 47-jährigen Kirchenhistoriker aus Paderborn überwiegen am Ende in den allermeisten Fällen Freude und Begeisterung, wenn neue historische Erkenntnisse die Vergangenheit lebendig, bunt und vielfältig werden lassen. „Erst kommt die Mühe, dann die Freude“, nennt das der gebürtige Paderborner.  

Das Spannende ist aus Sicht des promovierten und habilitierten Theologen, der zudem weitere Studienabschlüsse in Jura, Geschichte und Latein vorweisen kann, Vergangenes chronologisch einzuteilen und dabei zu lernen, „mit Geschichte, der Zeit und ihrem Lauf“ umzugehen. Dann etwa hätten Forschungsergebnisse meist auch Rückwirkung auf das eigene Leben. Der Privatdozent an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg und Wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kirchengeschichte und Patrologie der Theologischen Fakultät Paderborn ist überzeugt: „Wer sich mit Geschichte beschäftigt, lernt auch sein eigenes Leben zu betrachten und sich in seiner eigenen Lebensgeschichte zu Recht zu finden“. ...

Das vollständige Porträt ist auf der Homepage der Theologischen Fakultät zu finden.