„Tut dies zu meinem Gedächtnis“

Feier des Letzten Abendmahls an Gründonnerstag im Hohen Dom mit Erzbischof Hans-Josef Becker

Der Ritus der Fußwaschung erinnert daran, dass Jesus am Vorabend seines Todes seinen Jüngern die Füße wusch.shutterstock Am Abend des Gründonnerstags (18. April) feiert Erzbischof Hans-Josef Becker im Hohen Dom zu Paderborn um 20 Uhr die Messe vom Letzten Abendmahl. Beim Ritus der Fußwaschung, der traditionell in dieser Messe begangen wird, wird Erzbischof Becker nach der Predigt zwölf Männern die Füße waschen.

Beim Letzten Abendmahl steht die Überlieferung des Apostels Paulus im Korinther-Brief im Mittelpunkt: „Jesus nahm in der Nacht, da er ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für Euch.“ Die Darreichung des Kelches mit den Worten „Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute“ verkündet den Bund, den Gott mit seinem Volk schließt. Zugleich fordert Jesus auf: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“.

Im Anschluss an die Messe finden in der Krypta bis 24 Uhr Betstunden statt – in Gedenken an Jesu Aufforderung am Ölberg „Bleibt hier und wachet mit mir“. Auch dazu sind alle Gläubigen herzlich eingeladen.

Mit der Feier des Gottesdienstes am Abend des Gründonnerstages tritt die Kirche in das österliche Triduum ein. Es erstreckt sich über drei Tage, vom Abend des Gründonnerstages bis zum Ostersonntag. Es entfaltet in einer einzigen großen Feier Tod und Auferstehung Jesu Christi.