„Das kirchliche Profil sichern und stärken“

Generalvikar Hardt im Gespräch mit Geschäftsführern der CURA

Es komme darauf an, das kirchliche Profil von Katholischen Krankenhäusern und sozialen Einrichtungen zu sichern und zu stärken, sagte Generalvikar Alfons Hardt im Gespräch mit den beiden CURA-Geschäftsführern. V.l.n.r.: Dirk Wummel, Marcel Giefers, Bernd Koch, Generalvikar Alfons Hardt.Foto: pdp / Thomas ThroenlePaderborn, 12. Februar 2019. Die CURA Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft für soziale Einrichtungen steht im Erzbistum Paderborn für das „kirchliche Gesicht“ dieser für die Gesellschaft und damit die Menschen wichtigen Einrichtungen. Die CURA unterstützt 22 gemeinnützige Gesellschaften, an denen sie beteiligt ist, damit diese Plankrankenhäuser und stationären Einrichtungen der Seniorenbetreuung dauerhaft als katholische Einrichtungen betreiben können. Am Montag traf sich Generalvikar Alfons Hardt mit den beiden Geschäftsführern der CURA, Diplomkaufmann Bernd Koch und diplomierter Bankenbetriebswirt und Gesundheitsökonom Marcel Giefers.      

Es komme darauf an, das kirchliche Profil von Katholischen Krankenhäusern und sozialen Einrichtungen zu sichern und zu stärken, sagte Generalvikar Alfons Hardt im Gespräch mit den beiden CURA-Geschäftsführern. Dabei sei es eine besondere Herausforderung, die Professionalität eines Krankenhauses mit der Kirchlichkeit zu verknüpfen, doch läge in dieser Herausforderung zugleich eine Chance. Im Gespräch wurde der Wert der Krankenhausseelsorge für das christlich-katholische Profil eines Krankenhauses und einer sozialen Einrichtung betont, denn sowohl Patienten als auch Mitarbeiter würden von diesem besonderen Seelsorge-Angebot profitieren.  

Die CURA Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft für soziale Einrichtungen wurde 1984 in Paderborn gegründet. Alleinige Gesellschafterin ist die Schleden'sche Stiftung, eine Kirchliche Stiftung privaten Rechts, deren Alleinvorstand satzungsgemäß der jeweilige Generalvikar des Paderborner Erzbischofs ist. Der Finanzdezernent des Erzbistums Paderborn, Dirk Wummel, wurde durch Generalvikar Alfons Hardt zum Vorsitzenden des Verwaltungsrates der CURA ernannt.  

Am Stichtag 01.01.2019 hielt die CURA Beteiligungen an 22 gemeinnützigen Gesellschaften, die im Gebiet des Erzbistums Paderborn unter anderem Träger von insgesamt 25 Plankrankenhäusern (mit über 9.000 Planbetten) sowie über 20 Einrichtungen der stationären Betreuung (mit über 2.000 Heimplätzen) sind.  

Aufgabe der CURA ist es, Gesellschaften, an denen sie beteiligt ist, zu unterstützen, damit diese ihre Einrichtungen (Plankrankenhäuser und stationäre Einrichtungen der Seniorenbetreuung) als katholische Einrichtungen dauerhaft betreiben können.  

Auf das operative Geschäft der Gesellschaften wirkt die CURA nicht ein. Die CURA bildet mit ihren Beteiligungen keinen Konzern im faktischen oder rechtlichen Sinne.  

Das Leistungsangebot der CURA besteht für alle Katholischen Krankenhausträger im Erzbistum Paderborn. Die CURA verwirklicht ihren Gesellschaftszweck durch Unterstützung und Förderung Katholischer Krankenhausträger im Erzbistum Paderborn bei der Sicherung der Kirchlichkeit sowie der Zukunftssicherung der Trägereinrichtungen.  

Die CURA berät Katholische Krankenhäuser im Erzbistum Paderborn. In den letzten Jahren wurden insbesondere Beratungen im Zusammenhang mit einem Trägerwechsel erbracht, beispielsweise der Übertragung von kirchengemeindeeigenen Krankenhäusern oder Stiftungskrankenhäusern auf neu gegründete gGmbHs. Krankenhäusern, die sich in einer wirtschaftlichen Notlage befinden, steht die CURA gleichfalls beratend zur Seite.  

In den Verwaltungsräten der Katholischen Krankenhausträgergesellschaften, an denen die CURA beteiligt ist, wird sie durch Mitglieder ihrer Organe, in aller Regel durch einen Geschäftsführer, vertreten.  

Die CURA ist beteiligt an:  

  • Katholische Hospitalvereinigung Ostwestfalen gem. GmbH, Bielefeld  
  • Kath. St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund gGmbH (Kranken- und Pflegeeinrichtungen), Dortmund - zugehörig:  St. Marien-Hospital Hamm gem. GmbH, Hamm  
  • Kath. St. Lukas Gesellschaft mbH, Dortmund  
  • Sankt Elisabeth Hospital GmbH, Gütersloh  
  • Katholische Hospitalvereinigung Weser-Egge gGmbH, Höxter  
  • St. Elisabeth Gruppe GmbH - Katholische Kliniken Rhein-Ruhr, Herne  
  • Katholische Kliniken im Märkischen Kreis gem. GmbH, Iserlohn - zugehörig: Katholisches Krankenhaus Hagen gem. GmbH, Hagen  
  • Dreifaltigkeits-Hospital gem. GmbH, Lippstadt - zugehörig: Hospital zum Hl. Geist gem. GmbH, Geseke  
  • Kath. Hospitalgesellschaft Südwestfalen gGmbH, Olpe  
  • Marienkrankenhaus Schwerte gem. GmbH, Schwerte  
  • St. Marien-Krankenhaus Siegen gem. GmbH, Siegen  
  • Katholischer Hospitalverbund Hellweg, Unna - zugehörig: Marienkrankenhaus gem. GmbH, Soest, Katharinen-Hospital gGmbH, Unna, und Mariannen-Hospital gGmbH, Werl  
  • St. Franziskus-Hospital gem. GmbH, Winterberg