„Lebendige Beziehung zu Jesus Christus“

Generalvikar Alfons Hardt installiert zwei neue Pfarrer im Erzbistum Paderborn

Durch das Aufsetzen seines Biretts übertrug Generalvikar Alfons Hardt die neue Pfarrei St. Barbara Bönen und Heeren an Pfarrer Benno Heimbrodt. Zuvor wurde Pfarrer Ludger Plümpe als Leiter der Pfarrei St. Christophorus Wanne-Eickel installiert.pdp / Thomas ThroenlePaderborn, 16. Januar 2019. Generalvikar Alfons Hardt installierte in einer gottesdienstlichen Feier zwei neue Pfarrer im Erzbistum Paderborn am Mittwoch in der Krypta des Hohen Doms zu Paderborn. Durch das Aufsetzen seines Biretts übertrug der Generalvikar des Paderborner Erzbischofs die Leitung der neuen Pfarrei St. Barbara Bönen und Heeren an Pfarrer Benno Heimbrodt und an Pfarrer Ludger Plümpe übertrug er die Leitung der neuen Pfarrei St. Christophorus Wanne-Eickel – Pfarrer Plümpe ist gleichzeitig Leiter des neuen Pastoralen Raums Pfarrei St. Christophorus Wanne-Eickel. Mit dem Ablegen eines Eids versprachen die beiden Seelsorger, in den übertragenen Pfarrgemeinden den Gottesdienst zu feiern und die Sakramente zu spenden.      

Pfarrer Benno Heimbrodt ist Pfarrer der neuen Pfarrei St. Barbara Bönen und Heeren. Diese bildet sich durch die Fusion der bisherigen Pfarreien Christkönig in Bönen, St. Bonifatius in Altenbögge und Herz Jesu in Heeren-Werve. Der bisherige Pastoralverbund Bönen-Heeren wurde aufgehoben. Die neue Pfarrei St. Christophorus Wanne-Eickel, die von Pfarrer Ludger Plümpe geleitet wird, bildet sich durch die Fusion der bisherigen Pfarreien St. Laurentius Wanne, Allerheiligste Dreifaltigkeit Wanne-Eickel, Herz-Jesu Wanne-Nord, St. Barbara Röhlinghausen, St. Joseph Wanne-Süd, St. Michael Wanne-West, St. Maien Eickel, St. Franziskus von Assisi Holsterhausen, Heilige Familie Wanne-Eickel. Die drei bisherigen Pastoralverbünde Crange, Wanne und Eickel-Holsterhausen bilden nun den neuen Pastoralen Raum Pfarrei St. Christophorus Wanne-Eickel, der von Pfarrer Plümpe geleitet wird.  

Generalvikar Alfons Hardt übertrug Pfarrer Ludger Plümpe die Pfarrei St. Christophorus Wanne-Eickel durch Aufsetzen seines Biretts.pdp / Thomas Throenle„Als Mitarbeiter des Erzbischofs wird es meine Aufgabe sein, allen Menschen die frohe Botschaft Gottes zu verkünden. Ich werde das Glaubensgut unversehrt bewahren, treu weitergeben und auslegen“, bezeugten beide Priester des Erzbistums Paderborn im Eid für ihre neuen Ämter.  

Seit vielen hundert Jahren werde im Erzbistum Paderborn der christliche Glaube weiter gegeben, sagte Generalvikar Hardt in seiner Ansprache. Die Krypta des Paderborner Domes mit den unter dem Altar aufbewahrten Reliquien des heiligen Liborius als Ort der Installierung eines neuen Pfarrers mache deutlich, dass die Verkündigung des christlichen Glaubens in einer langen Tradition stehe, bereits vor der heutigen Zeit wurde das Evangelium verkündet und es werde auch nach dem Heute verkündet werden. Zentral sei dabei die Sendung, die Botschaft Jesu Christi zu verkünden. „Wir sind zu den Menschen gesandt. Wir verkünden nicht uns, vielmehr den Herrn Jesus Christus“, so der Generalvikar des Paderborner Erzbischofs. Es sei die Sendung der beiden neuen leitenden Pfarrer, den christlichen Glauben in der heutigen Zeit an Menschen von heute weiter zu geben.  

Für einen Priester sei es wesentlich, in einer lebendigen Beziehung zu Jesus Christus und in dessen Nachfolge zu stehen, führte Generalvikar Hardt weiter aus. Wesentlich für die Arbeit in großen Pfarreien und Pastoralen Räumen sei es, die unterschiedlichen Begabungen der einzelnen Menschen zusammen zu führen und zu einen. So wie jede Christin und jeder Christ einen persönlichen Weg der Nachfolge Jesu lebe, so sei eine christliche Gemeinde ein großes Netzwerk dieser wertvollen und bereichernden Vielfalt. Wer Leitungsverantwortung in einer Pfarrei habe, müsse klug sein, müsse vieles zulassen und Menschen zusammen führen. Indem der christliche Glaube aus der Nachfolge Jesu heraus gelebt werde, sei er auch einladend für andere, so Generalvikar Hardt zum Abschluss seiner Ansprache.  

Die Installierung eines neuen Pfarrers erfolgt in der Krypta des Hohen Domes zu Paderborn. V.l. Pfarrer Ludger Plümpe, Generalvikar Alfons Hardt, Pfarrer Benno Heimbrodt.pdp / Thomas ThroenleNachdem die neuen Pfarrer das Glaubensbekenntnis gesprochen hatten, legten sie ihren Eid ab. Mit den Worten „Nachdem Sie mir Ihre Ernennungsurkunde vorgelegt, das Glaubensbekenntnis und den Eid abgelegt haben, sende ich Sie im Auftrag unseres Erzbischofs in die Pfarrgemeinde. Und indem ich Ihnen mein Birett aufsetze, übertrage ich Ihnen das Amt des Pfarrers dieser Gemeinde mit allen Pflichten und Rechten“, installierte Generalvikar Hardt die neuen Pfarrer.