Nothilfe für den Winter in der Ukraine und in Aleppo

Erzbischof Becker stellt kurz vor Weihnachten insgesamt 60.000 Euro aus dem Katastrophenfonds zur Verfügung / Im Jahr 2018 rund 300.000 Euro Nothilfe

Paderborn, 21. Dezember 2018. Nahezu 300.000 Euro hat Erzbischof Hans-Josef Becker im vergangenen Jahr aus den Mitteln des Katastrophenfonds des Erzbistums Paderborn für vielfältige Formen der Nothilfe zur Verfügung gestellt und damit weltkirchliche Verantwortung wahrgenommen. Kurz vor dem Weihnachtsfest wurden insgesamt 60.000 Euro bereitgestellt, um damit in der Ukraine und in Aleppo unter anderem Nothilfe in den kalten Wintermonaten zu leisten.      

Zum einen wird in Aleppo ein Projekt von Schwester Annie Demerjian RMJ mit 30.000 Euro unterstützt, die mit ihren Mitschwestern hilft, im Winter Heizöl für Menschen zu sichern – auch der Diözesan-Caritasverband im Erzbistum Paderborn hat die Arbeit der Schwestern Jesu und Mariens aktuell mit 20.000 Euro für Heizöl und 22.000 Euro für Mieten gefördert. Weitere 30.000 Euro aus dem Katastrophenfonds des Erzbistums Paderborn gehen in die Ukraine: Hier werden 5.000 Euro für Winterschuhe für bedürftige Menschen eingesetzt, 25.000 Euro werden für die Herrichtung eines Hauses für alleinerziehende Mütter verwendet.  

Aus seinem Katastrophenfonds leistet das Erzbistum Paderborn immer wieder unbürokratisch Hilfe. Die Gelder fließen in der Regel entweder direkt an die Bistümer der betroffenen Gebiete, deren Arbeit von den Menschen vor Ort besonders gebraucht wird, oder an Hilfsorganisationen wie die Caritas.