Kooperationsvereinbarung zwischen dem Diözesanmuseum und den Michaelsschulen verlängert

Lebendige Zusammenarbeit mit vielfältigen Aktivitäten - Schülerinnen präsentieren Projekt zur GOTIK-Ausstellung

Dompropst Joachim Göbel, Professor Dr. Christoph Stiegemann und Gertrud Oppenhof unterzeichneten den Kooperationsvertrag.Kalle Noltenhans Paderborn, 7. Dezember 2018. Manchmal ist eine Zäsur in einer Beziehung gut: Man kann einen solchen Zeitpunkt als Anlass nehmen einerseits zurück und andererseits auch gemeinsam nach vorne zu schauen.

So wurde am Donnerstag die von allen Beteiligten gewünschte Kooperation zwischen dem Diözesanmuseum und den Michaelsschulen in einer kleinen Feierstunde für die kommenden zwei Jahre erneut verlängert. Museumsdirektor Professor Dr. Stiegemann, die beiden Schulleiter der Michaelsschulen – Gertrud Oppenhoff und Claudius Hildmann – sowie Dompropst Monsignore Joachim Göbel, Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung, unterzeichneten die entsprechenden Dokumente.

Den Blick zurück ermöglichten einige Fotos, die einen lebendigen Eindruck zu den vielfältigen Aktivitäten der beiden letzten Jahre vermittelten: vom kreativen Schreiben und  therapeutischen Malen in den Ausstellungs- und Seminarräumen, dem Erstellen von Werbeprodukten zur ROM-Ausstellung bis hin zu Fotoworkshops reicht hier die Bandbreite der innovativen Projekte, die Lehrende beider Schulen in Zusammenarbeit mit der Museumspädagogin Dr. Heike Bee-Schroedter entwickelten und dann mit Lernenden aller Jahrgangsstufen der Michaelschulen durchführten.

Schülerinnen der Michaelsschulen präsentierten ihr Projekt zur GOTIK-Ausstellung.Kalle Noltenhans Dr. Andreas Kolle, Deutsch- und Geschichtslehrer des Gymnasiums, wurde zu diesem Treffen im Museumsfoyer von fünf Schülerinnen des Gymnasiums St. Michael begleitet, die passend dazu das aktuelle Projekt zur GOTIK-Ausstellung lebendig vorstellten: Unter dem Titel „Farbige Lichtspiele. Von Domfenstern inspiriert“ beschäftigten sie sich an drei Wochenenden kreativ mit dem Phänomen der Lichtmalerei und werden ihre Filme und Fotosequenzen am 31. Januar in der Aula der Schule präsentieren. „Wir würden den Workshop auf jeden Fall nochmal mitmachen“, war ihr positives Fazit.

Damit fiel der Blick schon auf die Zukunft: Dompropst Göbel und Museumsdirektor Stiegemann ermunterten die Schülerinnen darin, das Museum als besondere wertvolle Schatzkiste für sich zu entdecken, die ihrerseits durch diese Begegnung mit jungen Menschen und ihren aktuellen Zugang zu den Kunstwerken gewinne. Die so präsentierten jahrhundertealten christlichen Traditionen bleiben so  lebendig.

Auch die Schulleiter freuen sich über die vielfältigen Aktivitäten, die ihren Schülern das Lernen an einem besonderen außerschulischen Lernort ermöglichen. Das kulturelle Profil beider Schulen kann so geschärft werden.

So fiel das Fazit dieser lebendigen Kooperation durchweg positiv aus. Eine Kooperation, die – zur Bereicherung aller Beteiligten - unbedingt fortgesetzt werden sollte: Das bekunden die Unterzeichnenden gerne.