Vernetzungstreffen „be inspired" in Olpe

Christliche Popularmusik: Fortbildung für Bands und Chöre im Bereich Technik und Cajon

Ein Gruppenfoto der jungen Musikerinnen und Musiker beim Vernetzungstreffen in Olpe.privat Paderborn/Olpe, 20. November 2018. Beim Vernetzungstreffen „be inspired“ am  vergangenen Sonntag stellte Referent Manuel Behle direkt zu Beginn des Workshops in der Heilig Geist Kirche in Olpe das Motto klar: „Wir machen es mit der Technik nicht lauter, sondern schöner."

Die umgebaute Kirche in Olpe ist mit ihren Räumlichkeiten und dem integrierten Pfarrheim ideal für das Vernetzungstreffen. Vor Manuel Behle und den fast 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stehen fünf verschiedene Boxensysteme, die der gelernte Veranstaltungstechniker nach und nach ansteuert, immer mit demselben Song. „Lautstärke ist nicht das Mittel unserer Wahl!“, betont er danach, und geht von dem Verhalten von Kirchenräumen mit Glasscheiben und Säulen über den Einsatz von Equalizern bis hin zu den unterschiedlichen Mikrophontypen über. Den Zuhörern wird schnell klar: Es geht um mehr als um Lautstärke, sondern um eine bestmögliche Darstellung dessen, was die Kinder und Jugendlichen in den Bands und Chören im Erzbistum singen und spielen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Olpe, Siegen, Dortmund, Herne, Bielefeld, Rheda und Altenbeken bringen ihre Fragen in den Workshop ein und nehmen die Erkenntnisse mit zu ihren Bands und Chören, die in den Gemeinden des Erzbistum Paderborn regelmäßig Gottesdienste mitgestalten. „Das Vernetzungstreffen „be inspired“ soll den Ehrenamtlichen nicht nur Vernetzung bieten und vor Ort helfen, sich weiter zu entwickeln – es geht auch darum, sie zu neuem zu inspirieren“, erklärt Ute Balkenohl, Referentin des Erzbistum Paderborn in der Abteilung Jugendpastoral/Jugendarbeit für Christliche Popularmusik.

Das Treffen in Olpe hat Ute Balkenohl gemeinsam mit Ehrenamtlichen und den Hauptberuflichen Esther Göcke (Dekanatsreferentin für Jugend und Familie im Dekanat Südsauerland) und Jürgen Seuffert (Dekanatskirchenmusiker aus Olpe) konzipiert und geplant. Während in den letzten zwei Jahren lag der Fokus auf neuen Liedern und Gesangstechnik lag, stand diesmal die Technik und das Erlernen des Cajons im Vordergrund. Martin Berens, Rhythmuspädagoge und Tontechniker, der am Vormittag gemeinsam mit Manuel Behle durch den Technikworkshop geführt hatte, brachte am Nachmittag die Basics im Cajon-Spielen bei.

Unterschiedliche Stile wurden vorgeführt. Dekanatskirchenmusiker Jürgen Seuffert stellte das Lied „Betrifft dich und mich“ von Gregor Linßen vor. Chris Schröder, Ehrenamtlicher der Olper Band „Crossover“ und Mitorganisator des Vernetzungstreffens, übt mit den Teilnehmenden die Ballade „Lebensgrund“ ein.

Nach dem Vernetzungsteil, der in diesem Jahr als eine Art speed-dating funktionierte, konnte als Ergebnis festgehalten werden, dass sich die jungen Musikerinnen und Musiker noch stärker austauschen wollen. Dazu sollen auch weitere Workshops helfen. Ein Wunsch, der bei Ute Balkenohl auf offene Ohren stieß.