„Den Menschen von der Hoffnung und Freude erzählen“

Ordenstag führt die Teilnehmer an verschiedene Orte in Dortmund

Weihbischof Matthias König, Bischofsvikar für Institute des geweihten Lebens und für die Gesellschaften des apostolischen Lebens, begrüßte am Samstag im Katholischen Centrum mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ordenstages im Erzbistum Paderborn.pdpDortmund / Paderborn, 15. September 2018. So viele Ordensschwestern, Pater und Brüder sieht man in Dortmund selten. Mehr als 150 Ordenschristen trafen sich am Samstag im Katholischen Centrum zum Ordenstag im Erzbistum Paderborn. Dabei besuchten sie auch verschiedene Orte in der Innenstadt.

„Suche Frieden und jage ihm nach! (Psalm 34.14)“ Dieses Motto des Ordenstages griff Weihbischof Matthias König auf, als er die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßte. „Frieden ist das höchste Gut, das heute so vielen Menschen genommen wird“, erinnerte Weihbischof König an die zahlreichen Kriege weltweit sowie an Flüchtlinge, die bei uns Schutz suchen. Mit ihrem Gebetsleben würden die Ordensleute auch für einen inneren Frieden sorgen.

Die Paderborner Ordenskonferenz (POK) hatte Ordenschristen aus dem Erzbistum Paderborn zum Ordenstag nach Dortmund eingeladen, hier mit Pater Siegfried Modenbach SAC, Schwester Laetitia Müller SMMP, Abt Aloysius Althaus OSB (Vorsitzender der Paderborner Ordenskonferenz), Frau Agnes Silies vom Institut St. Bonifatius (hinten v.l.) sowie Schwester Maria Magdalena Krol OSF (Olpe) und Äbtissin Schwester Anna Maria Dicke OSC (vorne v.l.).pdpPater Siegfried Modenbach SAC vom Katholischen Forum in Dortmund stellte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einige Einstiegsgedanken vor: „Die Suche nach Frieden ist immer auch die Suche nach Gott und umgekehrt.“ Er rief dazu auf, „den Menschen von der Hoffnung und Freude zu erzählen und von dem, was uns antreibt.“

Stadtkirchenpfarrerin Christel Schürmnann von St. Petri Dortmund (2.v.r.) führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops „Stadtkirchenarbeit“ durch das Einkaufszentrum Thier-Galerie und über die Kampstraße zur Petrikirche.pdpIn Workshops setzten sich dann die Teilnehmer unter anderem mit Fragen der Seelsorge für Bedürftige und Obdachlose auseinander, sie lernten die Arbeit des Katholischen Forums kennen sowie „Exerzitien in der Stadt“ und die Stadtkirchenarbeit an St. Petri durch Pfarrerin Christel Schürmann. Die Aids-Hilfe Dortmund, Hospizarbeit und Sterbebegleitung waren weitere Themen.

Am Nachmittag gab es Führungen, unter anderem in der St. Petri-Kirche, welche den größten erhaltenen Antwerpener Altar aus dem Jahr 1521 beherbergt sowie in der Propstei- und der St. Reinoldikirche. Besucht wurden aber auch die Grabeskirche Liebfrauen, die Ökumenische Obdachloseninitiative „Gasthaus“, die Bahnhofsmission und viele weitere Orte in der Innenstadt.

Seinen Abschluss fand der Ordenstag mit einem ökumenischen Friedensgottesdienst in der Propsteikirche, den Pater Siegfried Modenbach und Oberin Diakonisse Marianne Anschütz aus Witten gestalteten.