Bischof Bernhard Hombach vollendet 85. Lebensjahr

Erzbischof Becker sendet Glück- und Segenswünsche an emeritierten Bischof von Granada in Nicaragua

Bischof Bernhard Hombach war im Jahr 2017 Gast des Liborifestes.pdp / Thomas ThroenlePaderborn, 12. September 2018. Am heutigen 12. September 2018 begeht der aus dem Erzbistum Paderborn stammende Bischof Bernhard Hombach seinen 85. Geburtstag. Zum Ehrentag des emeritierten Bischofs der Diözese Granada in Nicaragua sendet Erzbischof Hans-Josef Becker herzliche Glück- und Segenswünsche. „Du hast dich als Hirte und Seelsorger besonders der armen Bevölkerung angenommen und dich unermüdlich für Schulbildung und Häuserbau eingesetzt“, würdigte der Paderborner Erzbischof das Engagement von Bischof Hombach.      

„Dankbar gedenke ich Deiner Berufung, die Dich nach kurzer priesterlicher Tätigkeit im Erzbistum Paderborn in verschiedene Länder Südamerikas und 1987 schließlich nach Nicaragua geführt hat“, schreibt Erzbischof Becker in seinem Brief. Er sei dankbar für dessen Verbundenheit mit seinem Heimatbistum. „Mögest du in Freude und Gesundheit dein neues Lebensjahr beginnen. Für dein weiteres seelsorgliches und soziales Engagement erbitte ich dir den Segen des Gekreuzigt-Auferstandenen!“  

Bischof Hombach wurde am 12. September 1933 in Krefeld geboren und wuchs in Hohenhain / Freudenberg auf. Zunächst besuchte er das Städtische Gymnasium in Olpe, bevor er mit 15 Jahren auf die Ordensschule der Weißen Väter in Rietberg / Hanau wechselte, wo er sein Abitur ablegte. Anschließend studierte er katholische Theologie und Philosophie in Löwen. Hier empfing er 1961 die Priesterweihe. Nach kurzer seelsorgerischer Tätigkeit als Vikar in Castrop-Rauxel und als Seelsorger für spanische Christen in Siegen und in Dahlbruch wechselte er nach Argentinien. Im Anschluss war er in Peru, Kolumbien und Venezuela tätig. 1987 wechselte er nach Nicaragua, wo er zunächst als Pfarrer in Juigalpa wirkte und später zum Generalvikar der Diözese berufen wurde. Einige Jahre war er hier als Diözesanadministrator tätig. Von 1992 bis 1995 leitete er als Direktor die Caritas in Nicaragua. Der deutsche Botschafter in Managua überreichte ihm 1994 das Bundesverdienstkreuz am Bande. 1995 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Juigalpa. Die Bischofsweihe fand am 22. April 1995 in Juigalpa statt. Seit 2002 war Bischof Hombach Präsident der Caritas von Nicaragua. Am 7. Februar 2004 übernahm Bischof Hombach als Bischof die Diözese Granada. Im Jahr 2010 wurde er als Bischof der Diözese Granada emeritiert. Bischof Hombach ist regelmäßig Gast in seinem Heimatbistum Paderborn, insbesondere zum Libori-Fest.