100.000 Euro für Flutopfer in Indien

Mittel aus dem Katastrophenfonds als Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe im indischen Bundesstaat Kerala

Paderborn, 10. September 2018. Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker hat 100.000 Euro aus den Mitteln des Katastrophenfonds des Erzbistums Paderborn bereitgestellt, um Nothilfe für die Menschen im indischen Bundesstaat Kerala zu leisten. Die Bevölkerung des Bundesstaates im Südwesten Indiens leidet seit August unter den Auswirkungen der schlimmsten Flut seit hundert Jahren: Hunderte Menschen verloren ihr Leben, mehr als 200.000 wurden obdachlos. Das Geld aus dem Erzbistum Paderborn erhalten verschiedene Organisationen und Einrichtungen in der betroffenen Region, um den Opfern vor Ort wirksam helfen zu können.      

Die jährlichen Monsunregenfälle von Juni bis September gehören zum Lebensalltag der Menschen in Indien. In diesem Jahr waren die Regenfälle jedoch so stark, dass sie Überschwemmungen und Erdrutsche auslösten und verheerende Zerstörungen  nicht nur an Häusern, sondern auch an der Ernte mit sich brachten. Angesichts der Jahrhundertflut in Indien hat auch Papst Franziskus in einem seiner sonntäglichen Mittagsgebete Mitte August auf dem Petersplatz in Rom den Opfern der Naturkatastrophe gedacht und zu Solidarität und Unterstützung aufgerufen.  

Die 100.000 Euro, die Erzbischof Hans-Josef Becker aus dem Katastrophenfonds des Erzbistums Paderborn zur Verfügung stellt, kommen verschiedenen Organisationen und Einrichtungen in Kerala zu Gute. So werden sowohl die beiden Erzbistümer Trichur und Verapoly unterstützt, als auch die Bistümer Mananthavady und Sultanpet, um dort Hilfe vor Ort zu ermöglichen. Ebenso geht ein Teil der Unterstützung an die Women’s Welfare Association. Auch das Divine Retreat Centre, die F.I.H. Generalate sowie die Congregation of Teresian Carmelites erhalten vom Erzbistum Paderborn Unterstützung.  

Aus seinem Katastrophenfonds leistet das Erzbistum Paderborn immer wieder unbürokratisch Hilfe. Die Gelder fließen in der Regel entweder direkt an die Bistümer der betroffenen Gebiete, deren Arbeit von den Menschen vor Ort besonders gebraucht wird, oder an Hilfsorganisationen wie die Caritas.