„Die Veränderungen sind kein Selbstzweck“

Organisationsentwicklung im Generalvikariat schreitet voran

"Die Veränderungen sind kein Selbstzweck", sagt Generalvikar Alfons Hardt zu den Maßnahmen der Organisationsentwicklung, die zum 1. September in Kraft getreten sind.pdp Paderborn, 4. September 2018. Die Organisationsentwicklung im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn schreitet mit großen Schritten voran: Am 1. September 2018 fiel der Startschuss für neue Entscheidungsgremien, Abteilungen und Arbeitsweisen. „Wir haben uns sicherlich viel vorgenommen, aber die geplanten Veränderungen sind kein Selbstzweck“, so Generalvikar Alfons Hardt, der Leiter der Behörde. „Unser Ziel ist es, ein besserer und schnellerer Dienstleister zu werden und unsere Arbeitsweise an den pastoralen und administrativen Entwicklungen im Erzbistum auszurichten, damit mehr Raum für Seelsorge entsteht. Zum Jahresbeginn 2019 wollen wir dann auch das Organigramm unserer Behörde an diese Ziele anpassen.“

Zum 1. September 2018 wurde das Organigramm des Generalvikariates zunächst um zwei neue Abteilungen ergänzt: Die Zentralabteilung Entwicklung unter der Leitung von Monsignore Dr. Michael Bredeck trat die Nachfolge des Projektes Bistumsentwicklung an, das seit 2015 die Themen des Zukunftsbildes bearbeitet hat. Außerdem wurde die Informationstechnologie zur Zentralabteilung „IT und Datensicherheit“ ausgebaut, um den wachsenden Anforderungen der Digitalisierung zu begegnen. Die Leitung der Abteilung liegt in den Händen von Frank Siemen.

Msgr. Dr. Michael Bredeck leitet seit dem 1. September 2018 die neue Zentralabteilung Entwicklungpdp Die Hauptabteilungsleiterkonferenz, das bisher wichtigste Entscheidungsgremium im Erzbischöflichen Generalvikariat, wird ab dem 1. September durch vier Management-Teams abgelöst: Ein Management-Team um den Generalvikar berät die politischen Fragen, im Management-Team „Ressourcen“ wird es um Entscheidungen aus den Bereichen Personal und Verwaltung, Finanzen, Bauen, Recht, IT und Datensicherheit gehen, das Management-Team „Seelsorge“ behandelt Fragen aus den Bereichen pastorale Dienste, Schule und Erziehung, pastorales Personal sowie caritative und soziale Dienste. Das vierte Management-Team „Entwicklung“ befasst sich mit Strategie, Organisation und Kultur, mit Beschwerde und Konfliktbearbeitung, mit Projekten und Prozessen, mit Evangelisierung und mit der Bistumskommunikation.

„In den Management-Teams werden Themen von den zuständigen Fachleuten bearbeitet“, so Generalvikar Hardt. „Sie werden intensiver besprochen, gut abgestimmt und schnell entschieden. Davon werden nicht zuletzt die vielen engagierten Menschen in unseren Gemeinden profitieren.“ Personell setzen sich die Management-Teams aus den Leitern der jeweiligen Bereiche zusammen.

Frank Siemen leitet seit dem 1. September 2018 die neu errichtete Zentralabteilung "IT und Datensicherheit".pdp „Die Management-Teams sind ein erster Schritt auf dem Weg zu einer Arbeitsweise, die künftig alle Abteilungen prägen soll“, so Generalvikar Hardt. „Nämlich Verantwortung dorthin zu geben, wo Kompetenz für bestimmte Themen liegt. Das Arbeiten in Projekten mit Beteiligten aus vielen unterschiedlichen Themenfeldern wird deshalb deutlich zunehmen. Durch dieses interdisziplinäre Arbeiten sollen Themen so bearbeitet werden, damit es möglich ist, den stetigen Herausforderungen gerecht zu werden.“

Anstoß für die Organisationsentwicklung gab das Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn, das 2014 veröffentlicht wurde. Arbeitsweise und Organisationsstruktur im Generalvikariat wurden anhand der Haltungen von Vertrauen und Verantwortung überprüft, die in der Zukunftsvision der Diözese eine große Rolle spielen. Auch die Rolle des Generalvikariates als Aufsichtsbehörde wurde im Licht des Zukunftsbildes reflektiert.