Verantwortlich für die Umsetzung des von Gremien beschlossenen Haushaltsplans

Erzbischof Becker ernennt Dirk Wummel zum Diözesanökonom

Generalvikar Alfons Hardt (links) überreichte dem neuen Diözesanökonom Dirk Wummel die Ernennungsurkunde. Erzbischof Hans-Josef Becker hatte den Finanzexperten nach Anhörung verschiedener Gremien dazu ernannt.pdp / Thomas ThroenlePaderborn, 31. August 2018. Generalvikar Alfons Hardt nutzte die Sitzung des Kirchensteuerrates des Erzbistums Paderborn am Freitag, um Dirk Wummel seine Ernennungsurkunde zum Diözesanökonom zu überreichen. Erzbischof Hans-Josef Becker hatte den Leiter der Hauptabteilung Finanzen im Erzbischöflichen Generalvikariat zum Diözesanökonom berufen. „Ich bin sehr dankbar für das mir von Erzbischof Becker entgegengebrachte Vertrauen, der mich nach Anhörung des Konsultatorenkollegiums, des Diözesanverwaltungsrates und des Kirchensteuerrates mit diesem Amt betraut hat“, so der neue Diözesanökonom.      

„Ich danke Herrn Wummel, dass er neben seiner Tätigkeit als Finanzdirektor des Erzbischöflichen Generalvikariats auch die Aufgabe des Diözesanökonomen übernimmt. Wir legen die damit verbundenen Aufgaben in erfahrene und bewährte Hände“, sagte Generalvikar Hardt. Im Erzbistum Paderborn seien alle Entscheidungswege im Bereich der Finanzen reflektiert und auf die Kompatibilität zum Kirchenrecht überprüft worden. Mit der Ernennung eines Diözesanökonomen und der zum Januar 2019 geplanten Einrichtung eines Diözesanverwaltungsrates, der ausschließlich aus Mitgliedern besteht, die nicht Mitarbeiter des Erzbistums Paderborn sind, könne dieser Prozess abgeschlossen werden, führte Generalvikar Hardt aus.  

Die Aufgaben des Diözesanökonomen seien in Codex Juris Canonici, dem kirchlichen Gesetzbuch, umschrieben, erläuterte Wummel sein neues Amt. „Primär ist der Diözesanökonom für die ordnungsgemäße Umsetzung des von den Gremien beschlossenen Haushaltsplanes verantwortlich. Am Ende eines Jahres hat der Diözesanökonom den Gremien Rechnung über die Einnahmen und Ausgaben zu legen.“ Wummel ist gewiss, dass im tagtäglichen Tun kaum ein Unterschied zwischen seiner bisherigen Tätigkeit als Finanzdirektor und seinem neuen Amt als Diözesanökonom sichtbar werde, in Deutschland seien die Grenzen zwischen Finanzverantwortlichen und Diözesanökonomen fließend. „Ich werde wie bisher mit den Kollegen in der Verwaltungsbehörde des Erzbistums Paderborn zusammenarbeiten. Im Kirchensteuerrat und im Diözesanverwaltungsrat des Erzbistums Paderborn bin ich beratend tätig, beziehungsweise werde mein Stimmrecht als Leiter der Hauptabteilung Finanzen im Kirchensteuerrat nicht wahrnehmen. So ist die Unabhängigkeit der Organe noch besser gewährleistet.“