Unauthentische E-Mails mit gefährlichen Inhalten im Umlauf

Erzbischöfliches Generalvikariat gibt Hinweise zum Umgang mit schädlichen E-Mails

Paderborn, 29. Mai 2018. Das Erzbischöfliche Generalvikariat Paderborn warnt aktuell vor E-Mails, die scheinbar von bekannten kirchlichen Personen mit einer besonderen Stellung (Pastoralverbundsleiter, Weihbischof) kommen und gefährliche Inhalte beinhalten: Von verschiedenen Stellen im Erzbistum Paderborn wurde dem Generalvikariat der Hinweis gegeben, dass E-Mails mit dubiosem Inhalt und gefährlichen Links auf Webseiten empfangen wurden, beispielsweise der Aufforderung, eine Rechnung zu bezahlen. Das Erzbischöfliche Generalvikariat gibt den Empfängern solcher E-Mails Hinweise, wie Schaden vermieden werden kann.      

Bei einer ersten Betrachtung handelt es sich beim Absender der E-Mail um eine bekannt Person mit besonderer Stellung im Erzbistum Paderborn. Eine genauere Überprüfung zeigt dann, dass es sich beim Absender um eine unbekannte Adresse handelt – beispielsweise vr@soni.de. Der Inhalt dieser E-Mails ist jedoch gefährlich. Daher sollten sich Empfänger bei dem Verdacht, dass eine E-Mail nicht authentisch sein könnte, an folgende Regeln halten:      

  • Die Anhänge sollten nicht geöffnet werden.
  • Es sollten keine in der E-Mail stehenden Links auf andere Webseiten aufgerufen werden.
  • Die E-Mail sollte gelöscht werden.  

Sollten Empfänger Anhänge geöffnet oder Links bereits aufgerufen haben, rät das Erzbischöfliche Generalvikariat zu folgenden Schritten:    

  • Der Rechner sollte direkt heruntergefahren werden.
  • Der zuständige Systemadministrator beziehungsweise IT-Dienstleister sollte informiert werden.
  • Es sollte auf Veränderungen im Dateisystem geachtet werden – gegebenenfalls werden Dateien umbenannt oder verschlüsselt.  

Auch die IT-Hotline des Erzbischöflichen Generalvikariats steht als Ansprechpartner zur Verfügung: 05251/125-1779, E-Mail: it-anfrage@erzbistum-paderborn.de