Nacht der Lichter im Hohen Dom zu Paderborn

Gebetsgottesdienst mit Gesängen aus Taizé findet am 23. Februar statt

Paderborn, 19. Februar 2018. Bereits zum sechszehnten Mal wird im Hohen Dom zu Paderborn in der Fastenzeit die „Nacht der Lichter“ gefeiert. Mehr als tausend Kerzen werden am Freitag, 23. Februar 2018, ab 20 Uhr den Paderborner Dom erhellen und dort jene besondere Atmosphäre schaffen, die bei Gläubigen aller Generationen gleichermaßen beliebt ist. Erfahrungsgemäß werden aufgrund der hohen Besucherzahlen die Sitzplätze in den Bänken schnell besetzt sein und zahlreiche Mitfeiernde mit Decken und Kissen auf dem Boden sitzen. Die „Nacht der Lichter“ wird von der Abteilung für Jugendpastoral und Jugendarbeit im Erzbischöflichen Generalvikariat und der Kolpingjugend Diözesanverband Paderborn durchgeführt. Die musikalische Gestaltung übernimmt ein Projektchor unter der Leitung von Birgit Richter (Pömbsen) und Jan Stollmeier (Hövelhof).      

Nacht der Lichter im Paderborner Dom. Foto aus dem Jahr 2017.pdp / Thomas Throenle Die „Nacht der Lichter“ im Paderborner Dom ist den Gebetsgottesdiensten nachempfunden, die in der „Kirche der Versöhnung“ im südburgundischen Taizé gefeiert werden. Kennzeichen dieser Liturgie sind kurze, biblische Textimpulse sowie Zeiten der Stille. Getragen wird das Gebet von den bekannten, mehrsprachigen Taizé-Gesängen. Während der Kreuzverehrung besteht die Möglichkeit, mit einem Seelsorger / einer Seelsorgerin in ein persönliches Gespräch zu kommen.  

Der Taizé-Gottesdienst im Paderborner Dom endet um 22 Uhr.      

Stichwort Taizé  

Die „Communauté“ von Taizé ist eine Gemeinschaft von Brüdern, die von Frère Roger Schuetz 1940 im südburgundischen Dorf Taizé gegründet wurde. Zu ihr gehören Männer aus über 25 Ländern, die entweder der katholischen oder einer evangelischen Kirche angehören. Bekannt geworden ist Taizé vor allem durch die internationalen Jugendtreffen. Jährlich verbringen zehntausende Jugendliche von allen Kontinenten eine Woche in Taizé. Auf diese Art und Weise ist das kleine französische Dorf zum Inbegriff ökumenischer und multikultureller Verständigung geworden.