„Raumerkundungen“ in Trickfilm-Technik

Kunststudierende der Uni Paderborn präsentieren Werke in der Bartholomäuskapelle

Paderborn, 25. Januar 2018. Die Ausstellung „Raumerkundungen“ - filmische und zeichnerische Perspektiven auf den Hohen Dom und die Bartholomäuskapelle - ist derzeit in der Bartholomäuskapelle zu sehen. Kunststudierende der Universität Paderborn präsentieren ihre Werke noch bis zum 28. Januar 2018.

Das bevorstehende 950-jährige Domjubiläum und das 1.000-jährige Jubiläum der Bartholomäuskapelle waren Anlass für die Studierenden aus den Seminaren von Eva Weinert und Prof. Dr. Sara Hornäk sich mit neuen und sehr unterschiedlichen Perspektiven zu beschäftigen. Architektur, Raumwirkung und Atmosphäre standen dabei im Mittelpunkt der Betrachtungen, die im Rahmen eines Trickfilmseminars und eines Grafikseminars aufgearbeitet wurden.

Die Stop-Motion ist eine Filmtechnik, bei der eine Illusion von Bewegung erzeugt wird, indem einzelne Bilder von unbewegten Motiven aufgenommen und anschließend aneinandergereiht werden. Dadurch werden flüssige Bewegungsabläufe erzielt. Stop-Motion kommt bei Trickfilmen, aber auch als Spezialeffekt bei Realfilmen zum Einsatz. Zeichnungen, modellierte Objekte, Gegenstände, Architekturgegenstände oder auch Personen werden fotografiert und durch spezielle Programme in einen Film umgesetzt. Transformationen von Licht, Linien, Schatten und Formen bilden den inhaltlichen Fokus der Raumerkundung.

„Die Raumerkundungen haben an zwei bedeutsamen Orten im Herzen von Paderborn stattgefunden“, freute sich Dompastor Dr. Nils Petrat bei der Ausstellungseröffnung über das Interesse der Kunststudierenden. Die Orte, so Petrat weiter, hätten eine innere Sicht für binnenreligiöses Leben, bieten Offenheit und Gastfreundschaft und eben eine Außenperspektive, die sich für die künstlerische Arbeit angeboten hätte.

Mit ihren Arbeiten haben sich nachfolgende Studierende beteiligt: Silke Lamers, Johanna Liekenbröcker, Gabriel Jakob, Daniel Stanikowski, Lisa Elbracht, Annika Stuckmann, Therese Buck, Mareena Hofmeister, Dennis Gies, Simone Blesing, Andrea Siedhoff, Juliane Kurz, Laura Brauner, Alexandra Kempf, Christina Prangenberg, Alicia Jablonski, Vanessa Janczik, Alexander Briem und  Amelie Holtz. Am Projekt mitgearbeitet haben auch Florian Salim und Lukas Schmenger.

Die Ausstellung ist mittwochs bis samstags jeweils von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 15 Uhr zu sehen.