Dr. Antonius Hamers neuer Leiter des Katholischen Büros in Düsseldorf

Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker überreichte Dr. Antonius Hamers die Ernennungsurkunde zum neuen Leiter des Katholischen Büros in Düsseldorf. Foto: Erzbistum PaderbornDüsseldorf/Münster/Paderborn/Köln/Aachen/Essen, 10. Juli 2014 (pbm). Dr. Antonius Hamers (44) wird zum 1. September 2014 neuer Leiter des Katholischen Büros in Düsseldorf. Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker hat die Ernennung in Absprache mit den übrigen nordrhein-westfälischen Bischöfen und dem Kölner Diözesanadministrator vorgenommen. Seit Dezember vergangenen Jahres war das Katholische Büro kommissarisch von dem Juristen Dr. Burkhard Kämper geleitet worden. Auf eigenen Wunsch wird Kämper nun wieder in die Funktion des Stellvertretenden Leiters und des Justitiars im Katholischen Büro zurückkehren. Daneben wird er sich weiterhin um die Essener Gespräche, eine jährlich stattfindende wissenschaftliche Tagung zum Thema „Staat und Kirche“, kümmern.

Antonius Hamers wurde 1969 in Lennestadt geboren. Der promovierte Jurist hatte vor seinem Theologiestudium von 1998 bis 2001 als Referent beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) in Köln und Berlin gearbeitet. Im Jahr 2008 wurde Hamers zum Priester geweiht. Nach kurzen Vertretungen in Wachtendonk, Xanten und Beckum wirkte er für drei Jahre als Kaplan in Mettingen. 2011 wurde Hamers Polizeidekan für die Diözese Münster und arbeitete zugleich in der Pfarrseelsorge in Münster-Amelsbüren-Hiltrup. Im Jahr 2013 übernahm er zusätzlich die Aufgabe des Geistlichen Beirats für den Bund Katholischer Unternehmer (BKU) auf Bistumsebene. Außerdem ist Hamers Lizentiat im Kirchenrecht und seit 2013 Richter am Bischöflichen Offizialat. 2014 wurde er in den Priesterrat gewählt. Hamers nimmt Lehraufträge an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster-Hiltrup und an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster wahr.

Das Katholische Büro in Düsseldorf ist die Kontaktstelle der nordrhein-westfälischen Bistümer Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn zur Landesregierung, zu den Ministerien, zu politischen Parteien, Institutionen und Verbänden sowie zu den evangelischen Landeskirchen.