Neuer Domfilm: „Zeugnis der Geschichte – Bewahrer des Glaubens“

Peter und Anke Schanz überreichten Dompropst Weihbischof Manfred Grothe ihren Film „Der Hohe Dom zu Paderborn“.pdp Paderborn, 19. Dezember 2013. Der Hohe Dom zu Paderborn ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt an der Pader. Als Kathedralkirche des Erzbistums Paderborn ist er ein „lebendiges Gotteshaus“, das über die Jahrhunderte von einer bewegten Geschichte zeugt. Peter Schanz, Filmemacher aus Bad Lippspringe, hat im Auftrag des Paderborner Metropolitankapitels von März bis August 2013 mit der Kamera im und am Paderborner Dom gedreht. Dompropst Weihbischof Manfred Grothe nahm den daraus entstandenen Film jetzt im Hohen Dom entgegen.  

Bei der Produktion des Films wurde Peter Schanz von seiner Frau Anke Schanz und Hans-Gottfried Trinzen intensiv unterstützt. Rund 40 Stunden Rohmaterial an Film sind über den Hohen Dom zusammen gekommen. Nach der Bearbeitung im Studio von August bis November 2013 ist daraus ein 69-minütiges Porträt über die Geschichte des Gotteshauses und seine zeitübergreifende Bedeutung für den Glauben, die Tradition und die Menschen der Stadt Paderborn geworden. Bis zu vier Kameras waren dabei im Einsatz, teilweise unterstützt von einem Kamerakran. Zur Vertonung wurde eine ausgewählte Musikuntermalung erstellt, die sich mit Live-Mitschnitten abwechselt.

„Ich freue mich ganz außerordentlich über dieses beeindruckende Porträt unserer Bischofskirche“, sagte Dompropst Manfred Grothe. „Der Hohe Dom wird als Gotteshaus gezeigt, das offen steht für alle, die Stille und Orientierung suchen. Peter Schanz ist es gelungen, unsere Kathedralkirche in ihren Facetten eindrucksvoll darzustellen.“

Peter Schanz öffnet mit seinem Film „Der Hohe Dom zu Paderborn. Lebendiges Gotteshaus. Zeugnis der Geschichte – Bewahrer des Glaubens“ visuell die Tore des Paderborner Domes und macht diesen besonderen Glaubensraum damit für den Zuschauer erfahrbar. Vor allem der Innenraum des Doms mit seinen beeindruckenden Kirchenfenstern verleiht dem Paderborner Dom eine ganz besondere Atmosphäre, die der Film mit seinen Bildern einfängt.

Zugleich dokumentiert der Beitrag die Geschichte des Gotteshauses: die Gründung des damaligen Bistums Paderborn, die durch die Zusammenkunft Karls des Großen mit Papst Leo III. in Paderborn besiegelt wurde, den bedeutenden Bischof Meinwerk und auch die schweren Zerstörungen des Hohen Doms kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges – zum „Zeit-Zeugen“ all dessen wird der Betrachter des Films von Peter Schanz.

Ein Name darf im Zusammenhang mit dem Hohen Dom zu Paderborn nicht fehlen: der des Heiligen Liborius, Namenspatron des Doms, des Erzbistums und der Stadt Paderborn. Der Film gibt Impressionen vom jährlichen Liborifest wieder, ebenso wie von weiteren bedeutenden Anlässen, die im und rund um den Paderborner Dom gefeiert werden: festliche Pontifikalämter und Prozessionen, die jährliche Priesterweihe oder die Eröffnung bedeutender Ereignisse wie zuletzt etwa die große kunst- und kulturhistorische Ausstellung „CREDO – Christianisierung Europas im Mittelalter“.  

Die DVD „Der Hohe Dom zu Paderborn“ von Peter Schanz ist ab sofort für 9,50 Euro am Informationsstand im Hohen Dom, im Erzbischöflichen Diözesanmuseum Paderborn, in der Buchhandlung Linnemann, in der Bonifatius Buchhandlung und in jeder anderen Buchhandlung (ISBN 978-3-00-043594-2) oder direkt über Blautann-Film (Peter Schanz, Tel.: 05252-53464) erhältlich.

Trailer zum Film