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Interkulturelle Woche

22.September 2019 - 29.September 2019

Von Sonntag, 22. September, bis Sonntag, 29. September, findet die bundesweite Interkulturelle Woche 2019 unter dem Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen.“ statt. Der Tag des Flüchtlings wird im Rahmen der IKW am Freitag, 27. September, begangen. Sein Motto lautet „Menschen & Rechte sind unteilbar“. Die jährlich stattfindende Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie wird vom Ökumenischen Vorbereitungsausschuss (ÖVA) organisiert und findet seit 1975 Ende September statt. Kirchgemeinden, Kommunen, Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften, Integrationsbeiräte und -beauftragte, Migrantenorganisationen und Initiativgruppen unterstützen die Aktionswoche und organisieren rund 5.000 Veranstaltungen in mehr als 550 Städten und Gemeinden. Der „Tag des Flüchtlings“ ist Teil der IKW. Zehntausende Veranstaltende und Teilnehmende engagieren sich so für ein gutes Zusammenleben, Menschenrechte, Vielfalt und Offenheit sowie gegen Diskriminierung, Rassismus, Rechtsextremismus und Rechtspopulismus.           

Für die Vorbereitung und Durchführung der Interkulturellen Woche 2019 gibt der Ökumenische Vorbereitungsausschuss (ÖVA) Materialien heraus, die auf www.interkulturellewoche.de bestellt werden können. Diese und weitere Elemente für die Öffentlichkeitsarbeit stehen außerdem kostenfrei zum Download bereit.   

Mit einem Gemeinsamen Wort rufen die Kirchen jährlich zur Teilnahme an der IKW auf: „Wer verfolgt ist, braucht Schutz. Es darf nicht bei jeder Gruppe von ankommenden oder sich in Seenot befindenden Menschen gefeilscht werden, wer sie rettet oder aufnimmt.“ Das fordern die Vorsitzenden der drei großen Kirchen in Deutschland in dem Text. Reinhard Kardinal Marx, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Metropolit Augoustinos schreiben weiter: „Als Christinnen und Christen stehen wir für eine bedingungslose Wertschätzung gegenüber jedem Menschen.“ Es sei Aufgabe eines Jeden, „mit aller Kraft daran zu arbeiten, dass dies zu einem Wachstumsschritt in Richtung eines friedlichen Miteinanders über alle Unterschiedlichkeiten hinweg führt“. Genau dazu leiste die Interkulturelle Woche einen Beitrag: „Schon seit Jahrzehnten setzt sie erfolgreich auf die direkte Begegnung von Menschen. Das hilft, Vorurteile abzubauen und Ängsten zu begegnen. Lassen wir uns nicht anstecken von einer Kultur der Angst, der Angst vor den »Anderen« und der Angst vor der Zukunft! Geben wir stattdessen Zeugnis von unserer Hoffnung, gestalten wir unsere Gesellschaft mit Mut und Zuversicht!“