Berichte über Armut und Not

Weihbischof König begrüßte Gäste aus dem Kongo, Ruanda und Guatemala

Weihbischof Matthias König mit Frauen des Säkularinstituts St. Bonifatius vom Kupferberg mit Mitschwestern aus der DR Kongo, Ruanda und Guatemala.pdpPaderborn, 26. Juni 2019. Weihbischof Matthias König konnte am Dienstag Frauen des Säkularinstitutes St. Bonifatius vom Kupferberg bei Detmold in Paderborn begrüßen. In ihrer Begleitung waren Mitschwestern aus Goma in der DR Kongo, aus Ruanda und dem mittelamerkanischen Guatemala, die zur Versammlung in die Zentrale auf dem Kupferberg gekommen waren.

Einige der Frauen waren das erste Mal dort, um den Gründungsort kennenzulernen. Gemeinsam mit Weihbischof König erörterten sie die Situation in ihren Einsatzländern. In Goma herrsche größte Armut. Dort haben die Frauen des Säkularinstituts ein Hilfszentrum in einem Armenbezirk mit Speisung und Gesundheitsfürsorge errichtet, die  Anlaufstation für Frauen in Not ist und auch Kinderbetreuung übernimmt. Dieses Gebiet werde nun von der Regierung geräumt. Das Säkularinstitut schaffe deshalb gerade an anderer Stelle Wohnraum für die Armen.

In Guatemala beherrscht Korruption und Gewalttätigkeit den Alltag der Menschen, die unter hoher Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit leiden. Die Damen vom Institut St. Bonifatius leiten mehrere Sozialprojekte, eine Krankenstation sowie Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, die von der Straße geholt werden.
Das Erzbistum Paderborn unterstützt die Projekte.