Pastoraltag zum Thema „Netzwerken“

Pastoraltag zum Thema Netzwerken (v.l.): Dekanatsreferentin Barbara Knoppe, Propst Andreas Coersmeier, Trainerin Stephanie Frenzer und Thomas Renneke, Geschäftsführer des Katholischen Stadtbüros.Kath. Stadtkirche / Svenja ZahnDortmund, 21. März 2019. Kirchliche Einheiten sind in den letzten Jahren immer größer und die Räume, in denen Seelsorgerinnen und Seelsorger tätig sind, auch unübersichtlicher geworden. Das sogenannte „Netzwerken“ gilt als eine strukturelle Antwort auf diese Veränderungen. Daher widmeten am Mittwoch die Priester, Diakone und Gemeindereferentinnen und –referenten aus dem Dekanat Dortmund diesem Thema einen Pastoraltag.

Organisationsübergreifendes Handeln, Kooperationen und vernetztes Arbeiten gehören für viele Seelsorgerinnen und Seelsorger mittlerweile zum Alltag. Gleichzeitig wissen sie oft nur sehr wenig über das Eigenleben von Netzwerken, ihre Dynamik und ihre unterschiedlichen Ausprägungen. Übungen und einen Einblick dazu vermittelte Stephanie Frenzer, Trainerin, Beraterin und Systemischer Coach (SG) den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an diesem Schulungstag.
Bei der Vernetzung gilt es immer wieder unterschiedliche Interessen zu integrieren, Verbindlichkeiten zu schaffen, schwierige Entscheidungsprozesse zielführend zu strukturieren. Netzwerken bedeute, sich auf Augenhöhe zu begegnen, zu verhandeln und dennoch die eigenen Interessen im Blick zu halten.

An diesem Tag im Gemeindehaus von St. Franziskus in Dortmund Scharnhorst erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer etwas über die Ausprägungen und besonderen Merkmale von Netzwerken und über vernetztes Arbeiten. Sie reflektierten ihre eigenen Aktivtäten und ihre Rolle in Netzwerken mit Kollegen und Kolleginnen. Außerdem erkundeten sie die Chancen und Grenzen von Netzwerkaktivitäten.