Diese Texte sind eine allgemeine Erstinformation ohne den Anspruch auf Vollständigkeit und Gültigkeit für konkrete Einzelfälle. Trotz gründlicher Prüfung und Recherche kann für die Inhalte keine Haftung übernommen werden. Im Zweifel wird eine Rücksprache mit den zuständigen Fachabteilungen des Erzbischöflichen Generalvikariates empfohlen.

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A

Abnahme von Bauleistungen
"Die „Abnahme / Bauabnahme“ ist schlicht folgender Vorgang:

Der Lieferant übergibt dem Auftraggeber eine Sache - der Auftraggeber nimmt sie ab.
Mit der Abnahme wird das Bauobjekt oder auch die Teilleistung an den Bauherren / Auftraggeber / Besteller übergeben. Mit der Bauabnahme wird auch die vereinbarte Vergütung fällig und die Gewährleistungsfrist beginnt. Von einer Bauabnahme hängt aber auch ab, ob der Bauherr Nachbesserungen verlangen kann oder der Bauunternehmer aus der Verpflichtung entlassen ist.
Die Bauabnahme sollte deshalb nicht übereilt werden.

Mit der Abnahme kehrt sich die Beweislast. Ab jetzt muss der Auftraggeber den Bauunternehmern und Handwerkern etwaige Mängel nachweisen.

Eine Abnahme wird in einer gemeinsamen Begehung durch den Auftraggeber und den Auftragnehmer im Beisein des Architekten (Fachingenieurs) durchgeführt. Von der Abnahme wird ein Abnahmeprotokoll erstellt.

Sie sollten deshalb alle Mängel in einem Protokoll festhalten. Zu unterscheiden sind die förmliche Abnahme, bei der alles protokolliert wird und die Abnahme mit allen beteiligten Parteien auf der Baustelle erfolgt, und die formlose Bauabnahme unterschieden. Außerdem ist noch eine fiktive oder stillschweigende Abnahme möglich, die automatisch eintritt, wenn die Zeit für die Bauabnahme verstrichen ist oder die Schlussrechnung bezahlt wird.

Die Beweislast für den Nachweis bestimmter Mängel geht an den Bauherren über, sofern bei der Abnahme kein Vorbehalt erklärt wurde.

Architekten-Beauftragung
siehe Die Beauftragung eines Architekten und sein Honorar gem. HOAI (PDF)

B

Baukosten, Richtlinien zum Aufbau und zur Gliederung
siehe PDF

Baumaßnahme, Genehmigung
siehe Genehmigungsverfahren für Baumaßnahmen an Gebäuden der Kirchengemeinden

Baumaßnahme, Verwaltungsverordnung
siehe PDF Auszug aus dem Kirchlichen Amtsblatt 12/2004

Bauzeichnungen (Plankopf / Schriftfeld - Raumstempel)
siehe Downloads

beschränkter Zugang in Kirchen
"Ein beschränkter Zugang dient zum Schutz der Innenräume von Kirchen gegen Vandalismus. Grundsätzlich ist bei der Renovierung der Innenräume von Kirchen wegen der Gefahr von Vandalismus im hinteren Bereich eine Abgrenzung durch ein Gitter vorzusehen, welches dem Beter den nötigen Raum zum Gebet belässt, gleichzeitig aber auch dem Vandalismus vorbeugt. Bereits im Zuge der Planungen ist zwingend zu berücksichtigen, dass ein entsprechender, beschränkter Zugang zu den Innenräumen der Kirchen geschaffen wird. Die Gestaltung hat in Abstimmung mit dem Erzbischöflichen Generalvikariat zu erfolgen.
Die Schaffung eines beschränkten Zugangs zum Innenraum der Kirchen ist Voraussetzung für eine Förderung der Gesamtmaßnahme. (KA 1982, Stück 16, Nr. 215, XII und A12-44/186, 12.07.1994)

betriebsnotwendig
Es ist zwischen betriebsnotwendigen und nicht betriebsnotwendigen Immobilien zu unterscheiden:

  1. Betriebsnotwendige Immobilien sind Gebäude und Gebäudeteile, die für betriebliche Zwecke bestimmt sind. Beispielsweise sind dies die Räume der seelsorglichen und caritativen Aktivitäten der Kirchengemeinde (Sakralbauten, Pfarrheim).
  2. Nicht betriebsnotwendige Immobilien dienen anderen Zwecken, z. B. der Erzielung von Erträgen, welche wiederum für die Erfüllung kirchlicher Aufgaben eingesetzt werden.
  3. Gemischt genutzte Gebäude sind grundsätzlich als betriebsnotwendig anzusehen, wenn sie zu 50 % oder mehr ihrer Nutzfläche den betrieblichen Zwecken gewidmet sind. Über Ausnahmen im Einzelfall entscheidet das Erzbischöfliche Generalvikariat.
  4. Wohnraum, der nur vorübergehend als Dienstwohnung genutzt werden soll, wird nicht als Dienstwohnung anerkannt.

(Auszug aus KA 2017, Stück 12, Nr. 137, Punkt 13)

Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken
"Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt katholische Christen überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation, in der Diaspora, ihren Glauben leben. Mit seiner Bau-, Verkehrs-, Kinder- und Glaubenshilfe fördert es Projekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum. Als ein Werk der Solidarität sammelt das Bonifatiuswerk Spenden und stellt diese als Hilfe zur Selbsthilfe den Antragstellern objekt- und projektgebunden zur Verfügung. Mit seiner Bauhilfe, seiner Verkehrshilfe, seiner Kinderhilfe und seiner Glaubenshilfe unterstützt das Bonifatiuswerk als ein Hilfswerk für den Glauben das Glaubensleben über all dort, wo Menschen einsam im Glauben sind. Mit der Bauhilfe fördert es Baumaßnahmen in Regionen mit bis zu 12 Prozent Katholiken - zum Beispiel den Bau und die Instandhaltung von Kirchen, Kapellen und Gemeindehäusern, von katholischen Schulen, Kindergärten und Bildungshäusern.

https://www.bonifatiuswerk.de/bauhilfe/
Vergabeverordnung Deutsches Bonifatiuswerk.pdf
Antragsformular Bauvorhaben - Deutsches Bonitatiuswerk.pdf

C

CO2-Einsparung
siehe Energieoffensive

D

Denkmalpflege, Denkmalschutz
siehe http://www.lwl.org/dlbw/denkmalpflege

Denkmal - Empfehlungen zur Instandhaltung
siehe http://www.vdl-denkmalpflege.de/fileadmin/dateien/Berichte/Arbeitsheft_10_Vorsorge_Pflege_Wartung_WEB.pdf

Diaspora
s. Bonifatiuswerk

E

Energie
siehe Energieoffensive

F

Förderfähige Kosten in Baumaßnahmen
siehe PDF Kirchliches Amtsblatt 11/2017 "Richtlinie zur Förderung von Baumaßnahmen in Kirchengemeinden" und Übersicht über die förderfähigen Kosten in Baumaßnahmen der Kirchengemeinden im Erzbistum Paderborn (PDF)

G

Gemeindeverband
siehe A-Z "Gemeindeverbände"

Glocken
siehe Glockensachverständige

H

Heizung – richtiges Heizen in Kirchen
Wie heizt man eine Kirche richtig, ohne die Orgel, Bilder und Heiligenfiguren zu schädigen? Ein Film aus dem Bistum Hildesheim zeigt, was man beachten muss.

HOAI - Honorarordnung für Architekten u. Ingenieure
Die HOAI ist die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure. Diese regelt die Berechnung der Entgelte / Vergütungen für die Grundleistungen der Architekten und Architektinnen und der Ingenieure und Ingenieurinnen. Die Architekten-/Ingenieurverträge nach Muster des Erzbistums Paderborn enthalten eine sog. stufenweise Beauftragung. Für verschiedene Architekten und Fachingenieure gelten eigene Regelungen in der HOAI. Für jedes Bauvorhaben gibt es unterschiedliche Honorarzonen und verschiedene Leistungsphasen. Die einzelnen Parameter und der Berechnungsweg für die Ermittlung des Honorars sind jedoch gleich. Das Leistungsbild (Bewertung der übertragenen Teilleistungssätze / Leistungsphasen in Prozent) für die Grundleistungen sowie ggf. Zuschläge und die Honorarzone werden zwischen dem beauftragtem Architekten und dem zuständigem Gebiets-Architekten im Bauamt des Erzbischöflichen Generalvikariats festgelegt, sobald das Bauvorhaben definiert wurde. Die Beauftragung besonderer Leistungen gem. HOAI bedarf der Schriftform, der Zustimmung des Bauherr / Auftraggeber (Kirchenvorstand) und der Genehmigung der kirchlichen Aufsichtsbehörde. Bei Baumaßnahmen < 25.000,- € Netto-Baukosten kann ein Pauschal-Honorar oder eine Vergütung auf Stundenbasis vereinbart werden.

Honorar Architekten / Ingenierure und deren Beauftragung
siehe Die Beauftragung eines Architekten und sein Honorar gem. HOAI (PDF)

I

Immobilienbewirtschaftung
siehe CAFM

J

K

KiTa gGmbH
siehe http://kath-kitas-paderborn.de/

Kunst
siehe Fachstelle Kunst

L

M

N

O

Orgel
siehe Orgelbeauftragte

P

PBZ - Pauschalierter Bauzuschuss
siehe PDF Auszug aus dem Kirchlichen Amtsblatt 9/2015
PBZ-Beispiel zur Anrechnung.pdf

Q

R

Raumklima - Ein Leitfaden für Kirchenvorsteher
Um festzurstellen, ob ein generelles raumklimatischen Problem in Ihrem Gotteshaus vorliegt, kann dieser Leitfaden / Checkliste der Energieoffensive im Erzbistum Paderborn mit Ihren Beobachtenen dem Bautechniker Ihres Gemeindeverbandes weiterhelfen. Siehe Raumklima-Checkliste (PDF)

S

Schimmel in Kirchen und Orgeln
Ansprechpartner: Fr. Käuper (Energieoffensive) bzw. Orgelbeauftragte

T

U

Unfallversicherung
link zur Versicherungsbroschüre des Erzbistums

Unterschutzstellung
s. Denkmalschutz

V

Verwaltungsverordnung für Baumaßnahmen im Erzbistum Paderborn
siehe PDF Auszug aus dem Kirchlichen Amtsblatt 12/2004

W

X

Y

Z