Dienstag, 17. Juli 2018

15. Woche im Jahreskreis, 29. Kalenderwoche

Stundenbuch: 3. Woche Bd. Im Jahreskreis

Hinweis:
Der hier zur Verfügung gestellte liturgische Kalender berücksichtigt nicht die Eigenfeiern im Erzbistum Paderborn. Ein Überblick über diese Eigenfeiern steht hier zur Verfügung.

Jes 7,1-9; Ps 48,2-8; Mt 11,20-24

Lesung (Jes 7,1-9)

Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht

1





In der Zeit,
   als Ahas, der Sohn Jotams, des Sohnes Usíjas,
   König von Juda war,
   zogen Rezin, der König von Aram,
   und Pekach, der Sohn Remáljas, der König von Israel,
   gegen Jerusalem in den Krieg;
aber sie konnten die Stadt nicht einnehmen.

2


Als man dem Haus David meldete:
   Aram hat sich mit Éfraim verbündet!,
   da zitterte das Herz des Königs und das Herz seines Volkes,
   wie die Bäume des Waldes im Wind zittern.

3



Der Herr aber sagte zu Jesája:
Geh zur Walkerfeldstraße hinaus,
zusammen mit deinem Sohn Scheár-Jaschúb - Ein Rest kehrt um -,
an das Ende der Wasserleitung des oberen Teiches,
   um Ahas zu treffen.

4




Sag zu ihm:
   Bewahre die Ruhe, fürchte dich nicht!
Dein Herz soll nicht verzagen wegen dieser beiden Holzscheite,
dieser rauchenden Stummel,
wegen des glühenden Zorns Rezins von Aram
   und des Sohnes Remáljas.
5

Zwar planen Aram, Éfraim und der Sohn Remáljas
   Böses gegen dich
und sagen:
6

Wir wollen gegen Juda ziehen,
   es an uns reißen und für uns erobern;
   dann wollen wir den Sohn Tábeals dort zum König machen.
7

Doch so spricht Gott, der Herr:

Das kommt nicht zustande,
das wird nicht geschehen.
8



Denn das Haupt von Aram ist Damáskus
   und das Haupt von Damáskus ist Rezin.
Noch fünfundsechzig Jahre,
   dann wird Efraim zerschlagen,
es wird aufhören, ein Volk zu sein.
9

Das Haupt von Éfraim ist Samária
   und das Haupt von Samária ist der Sohn Remáljas.
Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht.


Antwortpsalm (Ps 48,2-8)

R Gott lässt seine Stadt für immer bestehen. - R

2
Groß ist der Herr und hoch zu preisen *
in der Stadt unsres Gottes.

3a Sein heiliger Berg ragt herrlich empor; *
3b er ist die Freude der ganzen Welt. - (R)

3c Der Berg Zion liegt weit im Norden; *
3d er ist die Stadt des großen Königs.

4
Gott ist in ihren Häusern bekannt *
als ein sicherer Schutz. - (R)

5
Denn seht: Die Könige vereinten sich *
und zogen gemeinsam heran;

6
doch als sie aufsahen, erstarrten sie vor Schreck, *
sie waren bestürzt und liefen davon. - (R)

7
Dort packte sie das Zittern, *
wie die Wehen eine gebärende Frau,

8
wie der Sturm vom Osten, *
der die Schiffe von Tarschisch zerschmettert. - R


Evangelium (Mt 11,20-24)

Tyrus und Sidon und dem Gebiet von Sodom wird es nicht so schlimm ergehen wie euch


20

In jener Zeit
   begann Jesus, den Städten,
   in denen er die meisten Wunder getan hatte,
   Vorwürfe zu machen, weil sie sich nicht bekehrt hatten:

21



Weh dir, Chórazin!
Weh dir, Betsáida!
Wenn einst in Tyrus und Sidon die Wunder geschehen wären,
   die bei euch geschehen sind
   - man hätte dort in Sack und Asche Buße getan.
22


Ja, das sage ich euch:
Tyrus und Sidon
   wird es am Tag des Gerichts
   nicht so schlimm ergehen wie euch.

23




Und du, Kafárnaum,
   meinst du etwa, du wirst bis zum Himmel erhoben?
Nein, in die Unterwelt wirst du hinabgeworfen.
Wenn in Sodom die Wunder geschehen wären,
   die bei dir geschehen sind,
   dann stünde es noch heute.
24

Ja, das sage ich euch:
Dem Gebiet von Sodom
   wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie dir.