Freitag, 16. November 2018

32. Woche im Jahreskreis, 46. Kalenderwoche

Stundenbuch: 4. Woche Bd. Im Jahreskreis

Margareta, Königin von Schottland (1093)

Hinweis:
Der hier zur Verfügung gestellte liturgische Kalender berücksichtigt nicht die Eigenfeiern im Erzbistum Paderborn. Ein Überblick über diese Eigenfeiern steht hier zur Verfügung.

2 Joh 4-9; Ps 119,1-2.10-11.
17-18; Lk 17,26-37

Lesung (2 Joh 1,4-9)

Wer in der Lehre bleibt, hat den Vater und den Sohn


4


Von Gott auserwählte Herrin!
Ich habe mich sehr gefreut,
   unter deinen Kindern solche zu finden,
   die in der Wahrheit leben,
   gemäß dem Gebot, das wir vom Vater empfangen haben.

5


Und so bitte ich dich, Herrin,
   nicht als wollte ich dir ein neues Gebot schreiben,
   sondern nur das, das wir von Anfang an hatten:
   dass wir einander lieben sollen.

6


Denn die Liebe
   besteht darin, dass wir nach seinen Geboten leben.
Das Gebot, das ihr von Anfang an gehört habt,
   lautet: Ihr sollt in der Liebe leben.

7

Viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen;
sie bekennen nicht, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist.
Das ist der Verführer und der Antichrist.

8

Achtet auf euch,
   damit ihr nicht preisgebt, was wir erarbeitet haben,
   sondern damit ihr den vollen Lohn empfangt.

9



Jeder, der darüber hinausgeht
   und nicht in der Lehre Christi bleibt,
   hat Gott nicht.
Wer aber in der Lehre bleibt,
   hat den Vater und den Sohn.


Antwortpsalm (Ps 119,1-2.10-11.17-18)

R Selig die Menschen,
die leben nach der Weisung des Herrn. - R


1
Wohl denen, deren Weg ohne Tadel ist, *
die leben nach der Weisung des Herrn.

2
Wohl denen, die seine Vorschriften befolgen *
und ihn suchen von ganzem Herzen. - (R)

10
Ich suche dich von ganzem Herzen. *
Lass mich nicht abirren von deinen Geboten!

11
Ich berge deinen Spruch im Herzen, *
damit ich gegen dich nicht sündige. - (R)

17
Tu deinem Knecht Gutes, erhalt mich am Leben! *
Dann will ich dein Wort befolgen.

18
Öffne mir die Augen *
für das Wunderbare an deiner Weisung! - R



Evangelium (Lk 17,26-37)

Der Tag, an dem sich der Menschensohn offenbart


26
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Wie es zur Zeit des Noach war,
   so wird es auch in den Tagen des Menschensohnes sein.
27

Die Menschen aßen und tranken und heirateten
   bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging;
dann kam die Flut und vernichtete alle.

28


Und es wird ebenso sein,
   wie es zur Zeit des Lot war:
Sie aßen und tranken, kauften und verkauften,
   pflanzten und bauten.
29

Aber an dem Tag, als Lot Sodom verließ,
   regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel
   und alle kamen um.
30
Ebenso wird es an dem Tag sein,
   an dem sich der Menschensohn offenbart.

31


Wer dann auf dem Dach ist und seine Sachen im Haus hat,
   soll nicht hinabsteigen, um sie zu holen,
und wer auf dem Feld ist,
   soll nicht zurückkehren.
32 Denkt an die Frau des Lot!
33


Wer sein Leben zu bewahren sucht,
   wird es verlieren;
wer es dagegen verliert,
   wird es gewinnen.

34


Ich sage euch:
Von zwei Männern, die in jener Nacht auf einem Bett liegen,
   wird der eine mitgenommen
   und der andere zurückgelassen.
35

Von zwei Frauen, die mit derselben Mühle Getreide mahlen,
   wird die eine mitgenommen
   und die andere zurückgelassen.

36 []
37


Da fragten sie ihn: Wo wird das geschehen, Herr?

Er antwortete:
   Wo ein Aas ist,
   da sammeln sich auch die Geier.