27/12 - missio sammelt für Priester in Krisenregionen

„Katholische Priester bringen in die ärmsten, von Flucht, Gewalt und Krieg betroffenen Regionen Afrikas Hoffnung. Um dort den Menschen zu helfen, brauchen sie eine umfassende Vorbereitung auf diese schwierige Aufgabe“, ruft Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio Aachen, zu Spenden für den Afrikatag 2019 auf.

Zwischen dem 1. und 13. Januar sammeln Katholiken in ihren Gottesdiensten für die Ausbildung und Arbeit afrikanischer Priester an den Orten, wo die Not am größten ist. „Damit sie das Leben haben”, lautet das Leitwort dieser ältesten gesamtkirchlichen Kollekte der Welt. Die Kollekte erbrachte 2018 knapp 1,2 Millionen Euro.

Als Beispiel für alle afrikanischen Priester im Kriseneinsatz stehen beim Afrikatag 2019 die Kirche Äthiopiens und Pfarrer Tesfaye Petros im Mittelpunkt. Er lebt in der Region Gambella im Südwesten Äthiopiens. Sie gehört zu einer der gefährlichsten und ärmsten Provinzen des Landes. Ganz bewusst hat sich der mutige Gottesmann für den Einsatz in dieser von seiner Heimat weit entfernten Krisenregion entschieden. Er will dort für die Menschen da sein, deren Leben von Flucht, Armut und Gewalt geprägt ist. Dabei kümmert er sich auch aufopferungsvoll um die zehntausende Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Südsudan, die in Gambella Zuflucht gefunden haben.

Am 6. Januar 2019 wird in den Gottesdiensten im Erzbistum Paderborn die Kollekte dafür bestimmt sein.