23/11 – Essay-Wettbewerb der Theologischen Fakultät: Gewinner ausgezeichnet

Es sind heiße Eisen, die sich die Gewinner des diesjährigen Essay-Wettbewerbs der Theologischen Fakultät Paderborn als Themen vorgenommen hatten: Gender-Debatte, Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene und die Beziehung Jesu zum Geld. Gestern wurden die Preisträger aus Bielefeld und Warburg für ihre Arbeiten im Rahmen einer Feierstunde ausgezeichnet, bei der neben den Lehrenden und Studierenden auch die Familien und Lehrer der Preisträger teilnahmen.  

Den ersten Preis und 500 Euro gewann Caroline Breit vom Ratsgymnasium Bielefeld für ihren Essay „Frau – Männin – Menschin. Der Gender-kritische Ansatz von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz“. Den zweiten Preis und 300 Euro „erschrieb“ sich ihr Mitschüler Justus Keitel mit seiner Arbeit „Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene – Apostolisches Schreiben Amoris Laetitia Kapitel 8 und dessen Auswirkungen“. Den dritten Preis und 200 Euro erhielt Johannes Baptist Krumpipe vom Warburger Gymnasium Marianum für den Titel „Der Revolutionär Jesus. Die Frage nach dem Geld“. Die Ehrungen nahm seitens der Theologischen Fakultät deren Prorektor Professor Dr. Stefan Kopp zusammen mit den Jurymitgliedern Professor Dr. Dr. Bernd Irlenborn und Emanuel Rasche, der die Laudationes auf die Preisträger hielt, im Hörsaal 1 der Theologischen Fakultät vor.  

Einmal im Jahr sind Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 11 und 12 im Erzbistum Paderborn eingeladen, am Essay-Wettbewerb der Theologischen Fakultät Paderborn teilzunehmen. 2017 fand der Wettbewerb in Kooperation mit der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Erzbischöflichen Generalvikariat zum vierten Mal seit 2014 statt. Umfang und Form des Essays, der argumentativen Auseinandersetzung mit eigener Stellungnahme, zu aktuellen und strittigen Fragen aus den Bereichen Philosophie, Theologie und Gesellschaft entsprechen den Anforderungen einer schulischen Facharbeit. Das jeweilige Thema und den Schwerpunkt der Arbeit können die Autorinnen und Autoren selbst festlegen.  

Vollständige Pressemitteilung auf der Homepage der Theologischen Fakultät