Museum in der Presse

Sammlung Wüstefeld

15.7.2010

PRESSEMELDUNG

"Endlich mal irgendwo ankommen" –

Projekt erschließt heilige Stätten entlang von Pilgerwegen im Erzbistum Paderborn

Pilgern als Weg zur Selbsterfahrung ist spätestens seit Hape Kerkelings "Ich bin dann mal weg" in aller Munde. Für die mittelalterlichen Suchenden standen allerdings vor allem die Ziele des Glaubens – Rom, Jerusalem, Santiago de Compostella aber auch lokale Wallfahrtsorte – im Fokus.

Auf dem Gebiet des Erzbistums Paderborn finden sich rund 50 Pilger- und Wallfahrtsorte, heilige Stätten, die – zum Teil seit dem Mittelalter – nicht nur den Pilgern auf dem Weg nach Santiago de Compostela Möglichkeit zum Innehalten und zum Gebet bieten. Diese Orte der Verehrung sollen ihren Besuchern in den kommenden Jahren durch jeweils speziell auf sie zugeschnittenes Informationsmaterial näher gebracht werden.

Mit der Reihe "Kein Weg ohne Ziel – Pilgern zu heiligen Stätten im Erzbistum Paderborn" – die Monsignore Dornseifer, Leiter der Hauptabteilung pastorale Dienste und Christoph Stiegemann, Direktor des Diözesanmuseums im Rahmen der Pressekonferenz vorstellten – entsteht nicht nur ein Zeugnis gelebter Spiritualität im Erzbistum, sondern auch ein Vademecum für alle, die die Pilgerstrecken durchs Erzbistum unter die Füße nehmen wollen.

Vom 18. Juli an und während des gesamten Liborifestes wird das Diözesanmuseum im Rahmen einer kleinen Foyerausstellung die ersten Flyer dieser Reihe, an der Pastoralabteilung und Archiv des Erzbistums sowie das Diözesanmuseum gemeinsam arbeiten, vorstellen.

Um der Veranstaltung im Heiligen Jahr der Jakobusverehrung zusätzlichen Glanz zu verleihen, wird – ebenfalls zu Libori – eine Tafelausstellung der Deutschen Jakobusbruderschaft Düsseldorf unter dem Titel "Auf dem Sternenweg nach Santiago de Compostela – 1200 Jahre Jakobusverehrung in Europa" im Kreuzgang des Hohen Doms zu Paderborn gezeigt.

Nicht nur diejenigen Besucher, die sich zu Libori vom Diözesanmuseum zum Hohen Dom aufmachen, können sich auf einen spektakulären Anblick freuen. Um darauf hinzuweisen, dass das Diözesanmuseum großartige mittelalterliche Schätze hütet, sind auf die östliche Außenfassade des Gebäudes – dem Paradiesportal des Doms zugewandt – hausgroß die spätmittelalterlichen Reliquienbüsten des Heiligen Kaiserpaares Heinrich und Kunigunde zu bewundern, die beide in besonderer Weise mit Paderborn verbunden sind.

Pressekontakt:

Dr. Christiane Ruhmann 05251 125-1552

E-Mail: christiane.ruhmann@erzbistum-paderborn.de

 

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