Die Ausstellung [ 1 ]
![]() |
Byzanz · Das Licht aus dem Osten Kult und Alltag im Byzantinischen Reich Als am 29. Mai 1453 nach zweimonatiger Belagerung Konstantinopel unter dem Ansturm der Osmanen fällt, geht die große, durch Kaiser Konstantin begründete, über tausendjährige Geschichte des Byzantinischen Reiches zu Ende. Byzanz, der antike Name der Stadt, stand für ein mächtiges Reich und eine blühende Kultur im Zeichen des Kreuzes. Für die Zeitgenossen verband sich zudem damit die Vorstellung von unermeßlichem Reichtum und höchster Prachtentfaltung. Die großangelegte Ausstellung des Erzbischöflichen Diözesanmuseums
zum Thema trägt den Titel "Byzanz - Das Licht aus dem Osten". Zum
einen steht die besondere Ausbildung von Kult und Liturgie in Byzanz vom
4. bis 15. Jahrhundert im Mittelpunkt, die auch für den Westen von prägender
Bedeutung wurde, zum anderen werden in umfassender Weise Aspekte des alltäglichen
Lebens beleuchtet.
oben: Mosaik-Ikone, Byzanz, 12. Jh., Berlin Mitte: Triptychon mit Kreuzigung und Kreuzabnahme, Byzanz, 10. Jh., Hannover unten: Oberteil eines Szepters (?) Kaiser Leons VI., Byzanz, um 900, Berlin |
|