Warburger Schützenkleinod Detail 2

Warburger Schützenkleinod, Silber, Antonius Eisenhoit, 1592
Die Bürger der Stadt Warburg unterlagen einer Bewaffnungs- und Wehrpflicht, damit in einem Fall der äußeren Bedrohung die Verteidigung der Stadt gewährleistet war. Auch Antonius Eisenhoit wird in den Jahren 1583, 1586 und 1591 als wehrfähiger Bürger verzeichnet, als seine Bewaffnung werden Spieß und Schlachtschwert genannt. Für diese Schützengemeinschaft schuf Antonius Eisenhoit im Jahr 1592 ein silbernes Kleinod, das nach der Überlieferung des Schützenvereins vom Rat an den Verein überwiesen wurde. Es bildete das Mittelstück der Schützenkette, die jeweils vom treffsichersten der Männer als Auszeichnung getragen wurde; diese Tradition wurde, mit einer kurzen Unterbrechung in den Jahren 1811–1818, bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts gepflegt.
Warburg, Schützenverein e.V.
(Foto: Ansgar Hoffmann, Diözesanmuseum Paderborn)

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