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Marienwallfahrtsorte

Im Erzbistum Paderborn gibt es 26 Marienwallfahrtsstätten, die über das ganze Gebiet der Erzdiözese verstreut und leicht zu erreichen sind:

Attendorn, Waldenburgkapelle: In der Waldenburgkapelle bei Attendorn befindet sich ein Gnadenbild, das die Gläubigen „Mutter der sauerländischen Berge“ nennen.

Bökenförde (Lippstadt), Pfarrkirche St. Dionysius: Vor dem Gnadenbild in der Pfarrkirche St. Dionysius beten die Gläubigen zur Mutter der göttlichen Gnade.

Borgentreich: Lourdesgrotte am Stadtrand   „Maria, Heil der Kranken“

Brilon: Kapelle Mariä Frieden auf dem Borberg   Idee und Entschluss einer Friedenskapelle „Der Mutter Gottes vom Guten Frieden“ reiften in einer von den Folgen des Ersten Weltkrieges geprägten und von tiefer Sehnsucht nach Frieden gekennzeichneten Zeit.

Bruchhausen (Höxter): Pfarrkirche St. Marien   Die Verehrung der Gläubigen gilt einem romanischen Gnadenbild aus dem 13. Jahrhundert. Vor diesem Gnadenbild haben Wallfahrer Maria als Trösterin der Betrübten, als Heil der Kranken und Zuflucht der Sünder angerufen.

Calle (Meschede); Kapelle der Schmerzhaften Mutter auf dem Hallo

Frohlinde (Castrop-Rauxel), Schönstatt-Gnadenkapelle „Dreimal Wunderbare Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt“   Das Gnadenbild der Muttergottes befindet sich in der Kapelle des Schönstatt-Zentrums.

Dalhausen (Beverungen), Pfarrkirche St. Marien   Drei Marienbilder charakterisieren das Gotteshaus als Wallfahrtskirche. Eine nur 30 cm hohe, heute mit einem barocken Mantel umgebene Holzplastik. Das zweite Marienbild, entstanden im 18. Jahrhundert, ist das des Hochaltares. Über dem Haupt der Madonna befindet sich ein Schriftband mit dem Text: „Trösterin der Betrübten“. Bei der dritten Darstellung handelt es sich um ein Bild im Muttergottes-Gnadenaltar: eine ölgemalte Madonna mit dem Spruchband „Hilfe der Christen“.

Geseke, Stiftskirche St. Cyriakus   Gnadenbild „Maria Schuss“

Grafschaft (Schmallenberg), Kapelle Mariä Heimsuchung auf dem Wilzenberg   Die Wallfahrtsfrömmigkeit auf dem Wilzenberg ist eine dreifache: die Liebe zum gekreuzigten Heiland, die Verehrung der Schmerzhaften Mutter und die Anrufung des Heiligen Antonius.

Hallenberg, Unterkirche von Merklinghausen   Gläubige verehren hier ein Gnadenbild aus dem 13. Jahrhundert. Die Skulptur zeigt Maria als thronende Muttergottes mit dem Jesuskind auf dem Arm. Man pilgert zur „Herzogin des Sauerlandes“ oder „Zur lieben Frau von Merklinghausen“.

Herford, Marienkapelle auf dem Langenberg   „Maria Wegweiserin“

Kleinenberg (Lichtenau), Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung „Die Helferin vom Berge“   Das Gnadenbild befindet sich im Zentrum der Kirche inmitten des barocken Hochaltars: eine 35 cm hohe und aus der Spätgotik stammende Marienfigur.

Kohlhagen (Kirchhundem), Pfarrkirche Mariä Heimsuchung   Das Kohlhagener Vesperbild („Schmerzhafte Mutter von Kohlhagen“) stammt aus der Spätgotik und steht im linken Seitenaltar der Pfarrkriche.

Marienloh (Paderborn), Pfarrkirche St. Joseph   Das Gnadenbild ist ein Abbild des Gnadenbildes aus Loreto. Eine barocke Holzgewandung verhüllt die aus gotischer Zeit stammende Madonna und ihr Kind.

Marienmünster, Pfarrkirche St. Jakobus d. Ä.   An einem Pfeiler der früheren Abteikirche Marienmünster befindet sich ein Barockgehäuse und darin eine spätgotische Pieta aus dem 15. Jahrhundert.

Medebach, Kapelle der „Schmerzhaften Mutter“ auf dem Kahlen   Die Darstellung von der Schmerzhaften Mutter dienen in erster Linie der Betrachtung des in den Tod gegebenen und auf dem Schoß seiner Mutter ruhenden Herrn.

Oelinghausen (Arnsberg), Pfarrkirche St. Peter   Das Gnadenbild in der „Wallfahrtskirche des Sauerlandes“ wird „Maria, Königin des Sauerlandes“ oder auch „Unsere Liebe Frau von Oelinghausen, Mutter Gottes vom Sauerland“ genannt.

Paderborn, Domkirche St. Maria.   Die Mariendarstellungen im Hohen Dom zu Paderborn spiegeln die Entwicklung des Marienbildes im Laufe der Jahrhunderte wider. Die Aufnahme Marias in den Himmel ist im Altargemälde in der Hippolytuskapelle und am Epitah der Domherren von Asseburg im Pfarrwinkel dargestellt.

Rödgen (Wilnsdorf), Kapelle Eremitage   „Schmerzhafte Mutter“

Stahle (Höxter), Kapelle Mariä Heimsuchung auf dem Feldberg   Die Feldbergkapelle steht unter dem Patronat „Mariä Heimsuchung“. Wie Maria einstnach  der Verkündigung in die Berge ging und vor Elisabeth das „Magnificat“ anstimmte, so wollte auch die St.-Anna-Gemeinde Jahr für Jahr auf der Höhe des Berges ihr Danklied singen und den Schutz Mariens erflehen. Das geschieht bis heute am Tag Mariä Heimsuchung.

Stockkämpen (Halle), Pfarrkirche St. Johannes Evangelist   Auf dem linken Seitenaltar der Pfarrkirche befindet sich eine Pieta, die „Mutter vom Guten Trost“ genannt wird.

Verne (Salzkotten), Pfarrkirche St. Bartholomäus   Das Verner Gnadenbild „Trösterin der Betrübten“ stammt aus dem 13. Jahrhundert. An den Sonntagen im Mai finden jeweils Prozessionen mit Wallfahrtspredigten statt. Am 1. Julisonntag eines jeden Jahres wallfahren Gläubig zu Fuß von Paderborn nach Verne. An der Wallfahrt nimmt traditionsgemäß der Generalvikar teil.

Wenden, Kapelle auf der Dörnschlade   Wallfahrtskapelle und Altar stammen aus dem 19. Jahrhundert. Krönender Abschluss des Altars bildet ein Gnadenbild aus der Zeit der Renaissance.

Werl, Wallfahrtsbasilika   Werl ist der größte Marienwallfahrtsort Westfalens und einer der bedeutendsten der Bundesrepublik. Die Werler Madonna zählt zu den schönsten Europas. Unter Papst Pius X. wurde das Gnadenbild 1911 gekrönt. Die Krone ist ein kostbares Schmuckstück, das die Madonna nur zu hohen Feiertagen trägt. Die Wallfahrtsbasilika entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Wiedenbrück (Rheda-Wiedenbrück), Franziskanerkirche   „Schmerzhafte Mutter“.