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Heiliges Jahr der Barmherzigkeit

Papst Franziskus hat das außerordentliche „Heiliges Jahr der Barmherzigkeit“ am 8. Dezember 2015 in Rom mit der Öffnung der „Heiligen Pforte“ für die Weltkirche eröffnet.

Erstmalig in der Geschichte der Kirche gibt es auch in jeder Bischofskirche der Welt eine Heilige Pforte. Erzbischof Hans-Josef Becker hat diese am 13. Dezember 2015 im Hohen Dom zu Paderborn geöffnet und damit für das Erzbistum Paderborn das „Heilige Jahr der Barmherzigkeit“ begonnen.

Unsere Meldung finden Sie hier.

Um die „Heilige Pforte“ im Hohen Dom zu Paderborn deutlich sichtbar zu machen, hat das Paderborner Metropolitankapitel eine Kunstinstallation im Paradiesportal des Hohen Domes anbringen lassen. Dompropst Monsignore Joachim Göbel hat diese vorgestellt.

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Barmherzigkeit gratis?!
Die Sonntagsmesse im Zelt feiern: Dazu lädt die Bildungsstätte St. Bonifatius in Elkeringhausen ein - von Palmsonntag eine Woche vor Ostern bis zum Erntedankfest im Oktober jeden Sonntag, 11 Uhr. In diesem Jahr steht die Zeltkirchen-Zeit wie das Heilige Jahr der Kirche unter dem Thema „Barmherzigkeit” - mit dem halb fragenden, halb antwortenden Zusatz „gratis?!”.

Sehen Sie hier das Programm der Zeltkirche 2016 (PDF, 0,56 MB)

 

Messformular „Von der Göttlichen Barmherzigkeit“

Für die liturgische Feier des Heiligen Jahres ist ein Messformular „Von der Göttlichen Barmherzigkeit“ erstellt worden. Dieses Messformular kann an allen Wochentagen in der Weihnachtszeit (ab dem 2. Januar) und im Jahreskreis verwendet werden, auf die kein Hochfest oder Fest fällt. An gebotenen Gedenktagen sowie an den Wochentagen der österlichen Bußzeit (nach Aschermittwoch und vor Palmsonntag) und der Osterzeit (nach der Osteroktav) kann in Gemeindemessen ebenfalls das Messformular „Von der Göttlichen Barmherzigkeit“ verwendet werden. Die Entscheidung hierüber liegt beim Kirchenrektor oder beim Zelebranten der Messfeier.

Darüber hinaus hat Erzbischof Hans-Josef Becker gestattet, das Messformular „Von der Göttlichen Barmherzigkeit“ während der Zeit im Jahreskreis auch an einem Sonntag im Monat zu verwenden. Die Erlaubnis gilt nur während des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit. Die Wahl des Sonntags liegt dabei in Pfarrgemeinden beim zuständigen Pfarrer, in anderen kirchlichen Einrichtungen beim Kirchenrektor.

Die hier zur Verfügung gestellte Datei ist Teil einer Publikation der Liturgischen Institute Deutschlands, Österreichs und der Schweiz („Jahr der Barmherzigkeit. Eine Handreichung zum Messbuch“). Diese enthält neben der Votivmesse auch Kyrierufe, weitere Gebete und Perikopen zur Auswahl sowie das Votivhochgebet „Versöhnung“. Das Heft im Messbuchformat ist beim Deutschen Liturgischen Institut zum Preis von 5,80 Euro (plus Versand) erhältlich.