Missionsgarten und Missionsbasar

Paderborn, 13. Juli 2017. Essen und Trinken kann man während der Liboriwoche im gastlichen Missionsgarten im Garten des Konrad-Martin-Hauses am kleinen Domplatz. In der schönsten Gartenwirtschaft des Libori-Festes bieten ehrenamtliche Helferinnen von Frauengemeinschaften und Schützen aus Bruderschaften und Vereinen verschiedene Spezialitäten wie Waffeln und Wurstbrote an. Auf einem Basar können Kunstgewerbe und Lebensmittelspezialitäten aus fairem Handel erworben werden. Der Erlös aus Missionsgarten und Missionsbasar geht an Entwicklungsinitiativen in Afrika und Südamerika. Der Missionsgarten öffnet am Samstag, 22. Juli, nach der Pontifikalvesper bis 18.30 Uhr. An allen folgenden Tagen des Libori-Festes ist er von 11 bis 18:30 Uhr geöffnet.

In diesem Jahr werden folgende Projekte unterstützt: 

1.Schulprojekt Antsirabe, Madagaskar

Schwestern der Gemeinschaft Notre Dame de la Salette engagieren sich stark in der schulischen Bildung. Angesichts der wirtschaftlichen Situation wird der Unterricht auf den Dörfern immer schwieriger. Die Schwestern versuchen mit landwirtschaftlich orientierten Schulen die Bildung auf dem Land aufrecht zu erhalten.  

2. Alphabetisierung in Namétoria, Mosambik

Die Schwestern der Heiligen Maria Magdalena Postel haben in Namétoria in Mosambik einen weiteren Standort eröffnet. In dem Alphabetisierungsprogramm für Erwachsene werden dringend neue Räume gebraucht. An dem Programm nehmen vor allem Frauen teil, da ihnen in der Vergangenheit die Teilhabe an der Bildung nicht möglich war.

3. Schule und Hostel Oshipeto, Namibia

Die Benediktinerinnen von Oshikuku sind ein verlässlicher Partner in der Zusammenarbeit der Freiwilligendienste. In den sozialen Projekten der Schwestern arbeiten jedes Jahr junge Menschen aus unserem Erzbistum. Auch hier geht es im Wesentlichen um Bildung. Mit dem Angebot von Kindergärten und Schulen eröffnen die Schwestern den jungen Menschen eine bessere Zukunft.  

4. Soziale Projekte in Vitória, Brasilien

Zu dem Erzbistum Vitória hat das Erzbistum Paderborn viele gute Kontakte und Begegnungen. Die wirtschaftliche und soziale Situation in Brasilien ist in den letzten Monaten immer schwieriger geworden. Die Arbeitslosigkeit hat massiv zugenommen, und es ist eine Atmosphäre der Unsicherheit entstanden. Kirche und kirchliche Initiativen versuchen gerade den Menschen am Rande der Gesellschaft zu helfen. Einige Projekte sind aber selbst in Schwierigkeiten geraten.