12/09 - KED in NRW begrüßt Kooperation beim Religionsunterricht

Die Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) in NRW begrüßt, dass die katholischen Bistümer in Aachen, Münster, Essen und Paderborn und die evangelischen Landeskirchen Rheinland, Westfalen und Lippe die Vereinbarung unterzeichnet haben, womit der konfessionell-kooperative Religionsunterricht ab dem Schuljahr 2018/19 in NRW an Grundschulen und in der Sekundarstufe I möglich ist.  

„Die Vereinbarung ist zukunftsweisend und eine Reaktion der beiden großen Kirchen auf eine sich verändernde Schullandschaft mit einem Rückgang an christlichen Schülern“, unterstreicht Dr. Herbert Heermann, Vorsitzender der KED in NRW. Die rückläufige Zahl an christlichen Schülern sei zum einen auf die demographische Entwicklung zurückzuführen und zum anderen darauf, dass es immer mehr Schüler gebe, die konfessionslos sind oder einer anderen Religionsgemeinschaft angehören. Die Entwicklung mache an vielen Schulen deshalb einen konfessionell homogenen Unterricht immer weniger durchführbar. Dies führte in der Vergangenheit oft dazu, den evangelischen oder katholischen Religionsunterricht aus organisatorisch-praktischen Gründen ungeregelt im Klassenverband zu erteilen oder gar vollständig entfallen zu lassen, wenn es nur wenige katholische und evangelische Schüler gab. „Dies entsprach nicht den gesetzlichen Grundlagen, wonach der Unterricht immer an das jeweilige katholische oder evangelische Bekenntnis gebunden ist. Mit der Vereinbarung wurde nun eine rechtliche Grundlage geschaffen“, so Dr. Heermann.  

Hier finden Sie die vollständige Meldung.