Michael Kleineidam als neuer Pfarrer der Pfarrei St. Severinus Wenden installiert

Der Geistliche übernimmt zum 1. Mai 2018 die Leitung des Pastoralverbundes Wendener Land

Generalvikar Alfons Hardt (rechts) installierte am Mittwoch in der Krypta des Hohen Doms Michael Kleineidam (Mitte) als neuen Pfarrer von St. Severinus Wenden (links: Alexander Schlüter vom Sekretariat Kirchenrecht im Generalvikariat).pdpPaderborn, 28. März 2018. Generalvikar Alfons Hardt installierte am Mittwoch in der Krypta des Hohen Doms einen neuen Pfarrer für das Erzbistum Paderborn. Durch das Aufsetzen seines Biretts übertrug er Pfarrer Michael Kleineidam, ab dem 1. Mai 2018 Leiter des Pastoralverbundes Wendener Land, die Leitung der Pfarrei St. Severinus in Wenden. Der Geistliche legte einen Eid ab und versprach damit, in den übertragenen Pfarrgemeinden den Gottesdienst zu feiern und die Sakramente zu spenden. Bisher leitete Pfarrer Kleineidam den Pastoralverbund Thülen. Zugleich war er Dechant des Dekanates Hochsauerland-Ost.

Generalvikar Hardt dankte Pfarrer Kleineidam im Namen von Erzbischof Hans-Josef Becker für seine Bereitschaft, die neue Aufgabe zu übernehmen und wünschte ihm Gottes Segen. Mit Blick auf das Grab des heiligen Liborius, das sich in der Krypta des Hohen Doms befindet, verwies er auf die lange Tradition der Vertreter des Glaubens im Erzbistum: „Wir stehen in einer langen Kette“, sagte er. „Es gab schon Menschen vor uns, und es wird Menschen geben, die noch nach uns kommen.“

Generalvikar Hardt (rechts) installierte Pfarrer Kleineidam durch Aufsetzen seines Biretts.pdpDer priesterliche Dienst in Pastoralen Räumen stelle eine Herausforderung dar, fuhr Generalvikar Hardt fort. Im Vergleich zu den kleineren Gemeinden von früher seien die Räume bunter und pluraler, was für einen Leiter bedeute, viele Interessen zusammenhalten zu müssen. „Wir können auch nicht die eigene Glaubenspraxis für alle Menschen verbindlich machen, die uns anvertraut sind“, sagte er.

Wichtig sei angesichts der Herausforderungen des Dienstes das Fundament der eigenen Berufung, das Bewusstsein der ursprünglichen Motivation sowie eine lebendige Beziehung zu Jesus, der gemäß Johannesevangelium zu seinen Jüngern gesagt habe: „Ich habe euch Freunde genannt.“

Nachdem Pfarrer Kleineidam das Glaubensbekenntnis gesprochen hatte, legte er seinen Eid ab. Mit den Worten „Nachdem Sie mir Ihre Ernennungsurkunde vorgelegt, das Glaubensbekenntnis und den Eid abgelegt haben, sende ich Sie im Auftrag unseres Erzbischofs in die Pfarrgemeinde. Und indem ich Ihnen mein Birett aufsetze, übertrage ich Ihnen das Amt des Pfarrers dieser Gemeinde mit allen Pflichten und Rechten“, installierte Generalvikar Hardt den neuen Pfarrer.