Gebet für den Frieden im Südsudan und Kongo

Aufruf von Papst Franziskus zum Gebets- und Fasttag am 23. Februar 2018

Rom/Paderborn, 14. Februar 2018. Papst Franziskus hat für den 23. Februar einen Sondergebets- und Fastentag für den Frieden, besonders im Südsudan und im Kongo, ausgerufen. Angesichts des "tragischen Fortschreitens von Konfliktsituationen in verschiedenen Teilen der Welt" wolle er alle zur Teilnahme an dieser Initiative am Freitag der ersten Fastenwoche bitten, sagte er am vorvergangenen Sonntag (4. Februar) nach seinem traditionellen Angelus-Gebet auf dem Petersplatz.

Bereits Ende November letzten Jahres hatte Papst Franziskus einer Gebetsnacht für den Frieden im Kongo und im Südsudan vorgestanden. Seitdem haben sich in beiden Ländern die soziopolitischen Spannungen weiter verstärkt und die Gewalt hat zugenommen. Papst Franziskus ruft für den 23. Februar dazu auf, dass sich die Kirche mit ihm am Freitag der ersten Fastenwoche zum Gebet und Fasten für den Frieden in der Welt vereine, "um Gott den Vater in seiner grenzenlosen Barmherzigkeit für die Umkehr der Herzen besonders der Verantwortlichen dieser Länder und aller, die mit deren Schicksal verbunden sind, anzuflehen."

Das Erzbistum Paderborn bittet alle Gemeinden und Gläubigen, sich dem Wunsch von Papst Franziskus anzuschließen.