Dank für Einsatz der „Dom-Boten“

Bonifatius Verlag stellt Vertrieb der Kirchenzeitung Der Dom um

Rund 80 Dom-Boten versammelten sich um Weihbischof Matthias König (vorne) und Verlagsleiter Rolf Pitsch, die sich für den Einsatz für die Kirchenzeitung Der Dom bedankten.pdp / Thomas ThroenlePaderborn, 19. Januar 2018. Am Jahresbeginn 2018 stellte der Bonifatius Verlag in Paderborn die Zustellung der Kirchenzeitung Der Dom um: Die wöchentlich erscheinende Kirchenzeitung des Erzbistums Paderborn wird nun nicht mehr von Boten zu den Abonnenten gebracht, sondern mit der Post zugestellt. Weihbischof Matthias König und Verlagsleiter Rolf Pitsch bedankten sich bei den Dom-Boten für ihren treuen, zuverlässigen und engagierten Einsatz.      

Rund 80 ehemalige Boten der Kirchenzeitung folgten der Einladung des Bonifatius Verlages nach Paderborn. Im Verlagsgebäude begrüßte Verlagsleiter Rolf Pitsch die Dom-Boten und stellte das Unternehmen vor. Er erläuterte die Notwendigkeit der Umstellung im Vertrieb der Kirchenzeitung, da es beispielsweise zunehmend schwieriger geworden sei, einen Nachfolger zu finden, wenn ein Bote seine Aufgabe beendete, so dass auch in einem solchen Fall bereits auf die Postzustellung umgestellt wurde. Oberstes Ziel müsse es sein, die Kirchenzeitung zuverlässig zu den Abonnenten und Lesern zu bringen. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben wäre zudem ein großer Verwaltungsaufwand notwendig gewesen, um die Arbeitsleistungen der Boten nachzuweisen. Im Anschluss führten Mitarbeiter von Bonifatius die Dom-Boten durch die Druckerei und stellten dabei die neue große Druckmaschine in der neuen Druckhalle der Bonifatius Druckerei vor.  

Eine Führung durch die Bonifatius Druckerei war für die Dom-Boten und für Weihbischof Matthias König ein besonderes Erlebnis.pdp / Thomas ThroenleBei einem Dankeschön-Essen konnten bei vielen Gesprächen Erfahrungen ausgetauscht werden. Weihbischof Matthias König sagte hier ein herzliches „Vergelt´s Gott“ für den treuen Dienst. „Sie stehen in einer langen Tradition von Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die die Kirchenzeitung zu den Menschen gebracht haben. Dabei waren Sie mehr als Zeitungsausträger: Sie kamen zu Menschen, die auf Sie gewartet haben, Sie brachten nicht nur das Produkt, sondern Sie waren als Menschen präsent, als Ansprechperson. Kinder und Jugendlich lernten als Dom-Boten ihre Heimat und die Menschen dort kennen.“ Weihbischof König sagte auch Dank im Namen von Erzbischof Hans-Josef Becker, der den Einsatz der Dom-Boten sehr geschätzt habe.