„Schenken hilft – Geschenke in der Krippe für Bedürftige“

Weihnachtskrippe im Hohen Dom bereits zum 1. Advent am neuen Standort „Hasenkamp“ aufgebaut

Dompastor Dr. Nils Petrat, Joachim Veenhof (Geschäftsführer SKM) und Dom-Hausmeister Robert Lauströer (v.r.) bereiten die Aktion „Schenken hilft – Geschenke in der Krippe für Bedürftige“ vor.pdp / PfaffPaderborn, 1. Dezember 2017. „Schenken hilft – Geschenke für Bedürftige in der Krippe“ – unter diesem Motto steht die Adventsaktion an der Weihnachtskrippe im Hohen Dom zu Paderborn, die mit dem ersten Adventswochenende beginnt. Neu ist nicht nur die Aktion selbst, sondern auch, dass die Krippe bereits in Teilen jetzt aufgebaut ist. Außerdem befindet sie sich in diesem Jahr am neuen Standort im Hasenkamp.

„Mit dieser Aktion soll uns im Zugehen auf das Weihnachtsfest eine neue Inspiration und Einstimmung gelingen“, erklärt Dompastor Dr. Nils Petrat. An Weihnachten feierten die Christen, das Gott der Welt seinen Sohn Jesus Christus geschenkt habe. „Weil Gott uns beschenkt hat, ist Weihnachten auch das Fest der Geschenke unter den Menschen“, so Petrat weiter. Gerade die Verbundenheit zu den Mitmenschen sei die besondere Botschaft.

Daher hat das Metropolitankapitel beschlossen, dass die Dom-Krippe in diesem Jahr schon zu Beginn der Adventszeit aufgebaut wird und mit der Aktion „Schenken hilft – Geschenke in der Krippe für Bedürftige“ verbunden wird. Alle Besucher des Hohen Doms sind eingeladen, Sachspenden an der Krippe abzugeben, um diese Gaben bedürftigen Menschen in Paderborn zu vermitteln. Gemeinsam mit dem Katholischen Verein für soziale Dienste in Paderborn e.V. (SKM) werden vor allem folgende Sachspenden erbeten: Hygieneartikel, Strümpfe, Socken, Handschuhe oder Mützen. Aber auch Schlafsäcke, die auch im Winter warm halten, seien willkommen, betont Geschäftsführer Joachim Veenhof (Katholischer Verein für soziale Dienste).

„Wir erhoffen uns aber auch, dass sich die Besucher des Domes mit Menschen auseinandersetzen, die kein Zuhause haben, und sie am Leben teilhaben lassen. Gerade Weihnachten ist für die Obdachlosen, Heimatlosen und Einsamen eine große Herausforderung“, sagt Dompastor Nils Petrat. Deshalb sei es schön, wenn für diese Menschen nicht nur Sachspenden, sondern auch Worte gefunden würden, die auf einer Grußkarte niedergeschrieben werden können.

Ein Teil der Krippe ist im Hohen Dom am neuen Standort „Hasenkamp“ zum 1. Advent aufgebaut. Im Mittelpunkt stehen auch die beiden Figuren, die einen Obdachlosen und eines Fremden auf Heimatsuche darstellen.pdp / PfaffDie Figur des Obdachlosen mit der Schlafdecke und die Figur des Fremden auf Heimatsuche, die schon seit Jahren zur Krippe gehören, stehen daher bis zum 15. Dezember besonders im Fokus. Sie stehen symbolisch für Menschen, die in der heutigen Zeit besonders Hilfe benötigen, und sind die Leitfiguren der Adventsaktion.

Obdachlose, Wohnungslose und Einsame lädt der Katholische Verein für soziale Dienste Heilig Abend zu einer Weihnachtsfeier ein, bei der die Geschenke und guten Worte verteilt werden. „Bis zu 50 Personen finden hier jedes Jahr einen Platz“, freut sich Joachim Veenhof.

Weiterhin ist für die zweite Hälfte der Adventszeit die Aktion „Blumengruß für’s Christkind“ angedacht, bei der die Krippenlandschaft durch mitgebrachte Blumen zum Blühen gebracht werden soll.