Eine echte Erfolgsgeschichte

100. Begleiterin für die Seelsorge in Einrichtungen der stationären Hilfe im Erzbistum Paderborn beauftragt

Gruppenbild der Seelsorglichen Begleiterinnen Die für die Seelsorge in stationären Einrichtungen Ausgebildeten mit den Kursreferenten Gabi Lüttig und Msgr. Ullrich Auffenberg (hinten von rechts), Domkapitular Dr. Thomas Witt (Vorsitzender Diözesan-Caritasverband) sowie Ralf Nolte und Michael Mendelin vom Diözesan-Caritasverband.Foto: cpd/JonasPaderborn, 28. November 2017 (cpd). Für das Erzbistum Paderborn ist es ein erfolgreiches Modell: Die Zahl der Seelsorglichen Begleiter in Einrichtungen der stationären Hilfe hat die 100 überschritten. Bei einem festlichen Gottesdienst in der Kapelle des Hauses Maria Immaculata in Paderborn überreichte Domkapitular Dr. Thomas Witt, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes Paderborn die Beauftragung durch Erzbischof Hans-Josef Becker an weitere 13 Seelsorgliche Begleiterinnen. Aktuell sind damit insgesamt 108 Beauftragte im Einsatz. Als 100. Begleiterin wurde Elke Junker vom Haus St. Raphael in Burbach geehrt. Die neuen Seelsorglichen Begleiterinnen arbeiten in Einrichtungen der Alten- und der Behindertenhilfe sowie in einem Krankenhaus in Bad Fredeburg, Brilon, Büren, Burbach, Castrop-Rauxel, Iserlohn, Lennestadt-Elspe, Lichtenau, Olpe, Paderborn, Salzkotten, Schloß Holte-Stukenbrock und Warburg.

Das Modell der Seelsorglichen Begleitung in Einrichtungen der stationären Hilfe sei „eine echte Erfolgsgeschichte“, sagte der Diözesanbeauftragte Ralf Nolte vom Diözesan-Caritasverband Paderborn. Der Mut, etwas Neues zu wagen, habe sich ausgezahlt. Seit dem Start des Projektes zur Förderung der seelsorglichen Begleitung wurden seit Ende 2013 acht Ausbildungskurse durchgeführt.

Ehrung Über die 100. Seelsorgliche Begleiterin, Elke Junker aus Burbach (4. v. l.), freuen sich (von links): Domkapitular Dr. Thomas Witt, Kursreferentin Gabi Lüttig, Michael Mendelin, Ralf Nolte und Msgr. Ullrich Auffenberg.cpd/JonasDr. Thomas Witt ermutigte die neuen seelsorglichen Begleiterinnen „weiterzugeben, was Sie empfangen haben“. Aus der Perspektive heraus, „dass Gott mit uns ist und zu uns steht“, könne man Menschen auf ihrem Weg begleiten ­– auch angesichts von Leid. „Und das wird Ihnen begegnen“, sagte Witt. „Was hätte man dann zu geben, ohne diese große Perspektive?“, fragte er.

In einem bundesweit einmaligen Projekt fördert das Erzbistum Paderborn seit 2013 Stellenanteile der seelsorglichen Begleitung in kirchlichen Einrichtungen der stationären Hilfe. Vorbereitet werden die neuen seelsorglichen Begleiter in einem neun Monate dauernden und 142 Stunden umfassenden Kurs des Diözesan-Caritasverbandes Paderborn. Der seelsorgliche Dienst erfolgt in Abstimmung zwischen der Einrichtungsleitung und dem leitenden Pfarrer des Pastoralverbundes, in dem die Einrichtung liegt. Der Kirchensteuerrat des Erzbistums stellte dazu einen Fördertopf von zwei Millionen Euro zur Verfügung, den der Diözesan-Caritasverband verwaltet.