Begegnung im Paderborner Bischofshaus

pdp Paderborn, 3. November 2017. Erzbischof Hans-Josef Becker ist am Donnerstag im Bischofshaus zu Paderborn mit Mor Philoxenos Mattias Nayis, Erzbischof der Syrisch-Orthodoxen Kirche von Antiochien in Deutschland, zusammengetroffen. 

Die Bischöfe tauschten in brüderlicher Atmosphäre Informationen über das Miteinander der beiden Kirchen aus. Erzbischof Nayis lud bei dieser Gelegenheit Erzbischof Becker zum Neujahrsempfang der syrisch-orthodoxen Kirche Anfang des kommenden Jahres nach Warburg ein. Erzbischof Becker sicherte zu, dieser Einladung möglichst bald zur folgen.

Seitens der syrisch-orthodoxen Kirche nahmen am Gespräch Geistlicher Pfarrer Isa Acar, Pfarrer Eliyo Celik, Pfarrer Johannes Makkso, Raban Matta Abosh sowie Religionslehrer Aziz Kara teil. Für das Erzbistum Paderborn war Generalvikar Alfons Hardt bei dem Gespräch zugegen.

Stichwort „Syrisch-Orthodoxe Kirche von Antiochien“

Die Syrisch-Orthodoxe Kirche von Antiochien umfasst weltweit fünf Millionen Mitglieder, von denen etwa 100.000 in Deutschland leben. Sie zählt zur altorientalischen Kirchenfamilie und pflegt bis heute das Aramäische als Liturgiesprache. Wegen Verfolgung und Unterdrückung sind seit den achtziger Jahren viele syrisch-orthodoxe Christen aus dem Vorderen Orient nach Europa ausgewandert. Erzbischof Mor Philoxenus Mattias Nayis ist das Oberhaupt aller in Deutschland lebenden syrisch-orthodoxen Christen. Diözesansitz ist das Kloster St. Jakob von Sarug in Warburg.