"Gott in der Welt darstellen"

Junge Trainees starten nach der Uni ihre berufliche Laufbahn als Laientheologinnen und -theologen im Dienst des Erzbistums Paderborn

V. l.: Benedikt Koßmann (kefb Paderborn), Tobias Heinrich (Kommende Dortmund), Alexander Glinka (JVA Werl), Stephan Lange, Leitung Abteilung Erwachsenenpastoral, Thomas Klöter, koordinierender Leiter der Hauptabteilung Pastorale Dienste, Andreas Hölscher, Leiter Abteilung Erwachsenenbildung, Gertrudis Lappe, verantwortlich für das Traineeprogramm in der Pastoralabteilung, Pauline Wawrzonkowski (Kommende Dortmund) und Dr. Annegret Meyer, verantwortlich für das Projekt Einführung von Laientheologinnen und -theologen im Erzbistum Paderborn. Es fehlt: Anne Weber (Klinikum Lippe).Fotos: pdp/Lena Reiher Paderborn, 30. Oktober 2017. Seit Oktober 2017 wird eine Gruppe von jungen Theologinnen und Theologen als Trainees im Erzbistum Paderborn eingesetzt. Sie arbeiten in der Kommende in Dortmund, in der katholischen Erwachsenen- und Familienbildung (kefb) in Paderborn sowie in der JVA Werl und im Klinikum Lippe. „Damit ist ein strategischer Neustart beim Einsatz von Laientheologinnen und -theologen im Erzbistum Paderborn gelungen“, freut sich Thomas Klöter, koordinierender Leiter der Hauptabteilung Pastorale Dienste im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn.      

Ab diesem Wintersemester wird fortlaufend ein so genannter Bewerberkreis aufgebaut für Magisterstudierende im Fach Katholische Theologie, der unter gewissen Auflagen auch für Lehramtsstudierende mit dem Fach Katholische Theologie geöffnet ist. Interessenten können sich über die E-Mail-Adresse theonet@erzbistum-paderborn.de melden und näher informieren. Aus dem entstehenden Bewerberkreis werden für den kommenden Herbst die nächsten vier bis fünf Theologinnen und Theologen für die standardisierte Berufseinführungsphase ab Oktober 2018 gewonnen.  

Dieser nächste Durchgang soll nach zwei Jahren mit einer zweiten Dienstprüfung enden – womit die ersten Pastoralreferenten im Erzbistum Paderborn einsatzbereit wären. Nach derzeitigem Planungsstand sollen die theologischen Nachwuchskräfte im Bereich der Kategorialseelsorge, der theologischen Bildung, im Erzbischöflichen Generalvikariat sowie in den Dekanaten arbeiten.      

Das sind die neuen Trainees im Erzbistum Paderborn      

Pauline WawrzonkowskiFoto: pdp/Lena Reiher Pauline Wawrzonkowski  
„Als Theologin im Erzbistum Paderborn reizt mich die Möglichkeit, aus meiner Taufberufung heraus arbeiten zu können und  die treibende Kraft des Evangeliums in meiner beruflichen Aufgabe lebendig werden zu lassen. Mein erster Einsatzort als Trainee im Sozialinstitut Kommende Dortmund führt mich an eine Schnittstelle zwischen Kirche und Welt. Hier erfahre ich, wie sich Menschen auf dem Fundament des christlichen Glaubens und der katholischen Soziallehre für die Sensibilisierung für Gemeinsinn und Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft engagieren und dadurch die Strahlkraft der Botschaft Jesu präsent werden lassen.“      

 

Tobias HeinrichFoto: pdp/Lena Reiher Tobias Heinrich  
„Mein Name ist Tobias Heinrich und ich bin als Trainee in der Kommende in Dortmund eingesetzt. Die Kommende versteht sich als Schnittstelle zwischen Kirche, Politik und Wirtschaft. Als junger Theologe reizt es mich, das Erzbistum Paderborn bei seinen mutigen Schritten in die Zukunft nach Kräften zu unterstützen. Dabei möchte ich mir immer eine große Portion Neugier, Offenheit und Mut bewahren. Denn der Geist weht bekanntlich, wo er will …“    

 

Alexander GlinkaFoto: pdp/Lena Reiher Alexander Glinka  
„In meinem Theologiestudium lernte ich theoretisch ‚Gott und die Welt‘ kennen. Nun ermöglicht mir das Erzbistum Paderborn die praktische Möglichkeit „Gott in der Welt“ darzustellen. Gespannt trete ich dieser herausfordernden Aufgabe entgegen. Das besonders reizvolle an dieser Aufgabe ist es, dass man sie nur lösen kann, wenn man mit dem ganzen Herzen dabei ist. Mit dem ganzen Herzen dabei sein, bedeutet für mich, dass man sich als gesamte Person einbringt und mit der Tätigkeit identifiziert. Mich persönlich fasziniert der Gedanke, als Theologe einen Beruf auszuüben,  in dem ich all meine verschiedenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Talente sowie meinen Glauben einbringen kann, um somit ‚Gott in der Welt‘ darzustellen.“      

 

Benedikt KoßmannFoto: pdp/Lena Reiher Benedikt Koßmann  
„Es reizt mich, als Theologe im Erzbistum Paderborn zu arbeiten, weil ich mich mit meinem erworbenen Fachwissen und meinen Kompetenzen für das Heil der Menschen im Erzbistum einsetzen kann. Die Arbeit in der KEFB am Standort  Paderborn sowie die Tätigkeit in der Krankenhausseelsorge bieten sich mir als pastorale Chancen und Gelegenheiten an, den Menschen das Evangelium und dadurch den Glauben an Jesus Christus näher zu bringen.“