20.000 Euro für Lebensmittel im Südsudan

Erzbischof Becker unterstützt das südsudanesische Bistum Yei mit Mitteln aus dem Katastrophenfonds

Paderborn, 23. Oktober 2017. Der Bürgerkrieg zwischen Armee und Rebellen bestimmt das Leben im Südsudan schon seit mehreren Jahren. Die einheimische Bevölkerung ist zur Flucht gezwungen oder einem Leben mit zahlreichen Entbehrungen ausgesetzt. Erzbischof Hans-Josef Becker hat jetzt 20.000 Euro aus den Mitteln des Katastrophenfonds des Erzbistums Paderborn bereitgestellt, die dem Bistum Yei im Südsudan zugutekommen. Mit dieser finanziellen Unterstützung sollen vor allem Lebensmittel für die Menschen vor Ort finanziert werden.

Im Südsudan leben, anders als im vorwiegend islamisch geprägten Sudan, neben Menschen, die sich zu lokalen Religionen bekennen, vorwiegend katholische oder anglikanische Christen. Im römisch-katholischen Bistum Yei, das zur Kirchenprovinz Juba zählt, leben etwa 450.000 Einwohner, von denen etwa 220.000 katholischen Glaubens sind.

Aus seinem Katastrophenfonds leistet das Erzbistum Paderborn immer wieder unbürokratisch Hilfe. Die Gelder fließen in der Regel entweder direkt an die Bistümer der betroffenen Gebiete, deren Arbeit von den Menschen vor Ort besonders gebraucht wird, oder an Hilfsorganisationen wie die Caritas.