„Unser Mut ist belohnt worden“

Rund 1000 Erzieherinnen und Erzieher beim „KITAG 2017“

Rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der katholischen Kita gGmbHs Hochsauerland-Waldeck und Hellweg nahmen am KiTag 2017 teil.Möhnesee, 5. Oktober 2017. Nicht nur für die katholischen Kita gGmbHs Hochsauerland-Waldeck und Hellweg war es eine Premiere – sondern auch für das Erzbistum Paderborn: Rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Trägergesellschaften bestimmten beim „KITAG 2017“ das Bild am Ufer des Möhnesees. Insbesondere beim gemeinsamen Gottesdienst in der „Kirche am See“ zeigte sich eine beeindruckende Kulisse, die bei Josef Mertens als gemeinsamen Geschäftsführer beider Kita-Gesellschaften sogar Gänsehaut hervorrief. Gleichzeitig erklärte der Geschäftsführer, dass der „KITAG 2017“  einmal mehr zeige, dass die katholischen Kindertageseinrichtungen stark, bunt und vielfältig seien. Gleichzeitig sei die tolle Beteiligung ein Beweis dafür, „dass unsere Kita-Gesellschaften immer enger zusammenwachsen – und dass unser Kooperationsprojekt auf dem richtigen Weg ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind herzlich dazu aufgefordert, diesen Weg entscheidend mitzugestalten.“  

Bei den Workshops am Nachmittag konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlichste Angebote für Körper und Geist wahrnehmen: Die Bandbreite der Mitmachkurse unter dem Motto „Tue deinem Körper etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen“ reichte vom Fasten-Wandern bis zur Aqua-Rückenfitness. Darüber hinaus konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Kita-Gesellschaften zahlreiche Informationsveranstaltungen zu den verschiedensten Fachthemen besuchen - von der gesunden Ernährung bis zur Suchtprävention. „Aufgrund der besonderen Belastung ist das Thema ,Sucht´ auch für Erzieherinnen und Erzieher von Belang“, betonte Kirsten Tischer als Fachbereichsleiterin „Personal“. Ein Fünf-Punkte-Plan solle dabei helfen, Anzeichen von Sucht zu erkennen, um den Betroffenen frühzeitig zu helfen: „Sucht darf nirgendwo ein Tabu-Thema sein.“  

Viele Mitarbeiter ließen sich beim „KITAG 2017“ auf neue Erfahrungen ein: So versuchte sich Rita Dumanski beispielsweise beim Koordinationstraining auf dem Elektro-Board. Am Rande des Workshops erklärte die Erzieherin, dass ihr das Angebot beim Blick auf das Programm direkt ins Auge gefallen sei: „Ich wollte das Fahren auf so einem Board immer schon ein einmal ausprobieren: Heute ist die Gelegenheit dafür endlich gekommen.“ Nicht nur wegen der besonderen Atmosphäre zog die Pädagogische Regionalleitung Brigitte Weimar für die Vorbereitungsgruppe ein zufriedenes Fazit: „Mit dieser Veranstaltung haben wir in jeglicher Hinsicht Neuland betreten: Die tolle Resonanz bestätigt mich in der Einschätzung, dass sich unser Mut gelohnt hat.“  

Ähnlich zufrieden zeigte sich auch Michael Stratmann, der als Pädagogischer Fachbereichsleiter für beide Kita-Gesellschaften verantwortlich ist: „Im Zuge dieser Veranstaltung hat es viele attraktive Angebote gegeben, für die sich nicht nur Erwachsene begeistern lassen - sondern auch Kinder. Insofern lassen sich zahlreiche Elemente des KITAGs direkt in die Kitas übertragen.“ Gleichzeitig betonte der Pädagogische Fachbereichsleiter, dass „Bildung“ zu den großen Zukunftsthemen von Kindertageseinrichtungen gehöre; das habe die neue Landesregierung zuletzt deutlich betont: „Bildung hat nicht nur mit Schulen, Universitäten und ähnlichen Einrichtungen zu tun – sondern auch mit Kindertagesstätten. An diesem Anspruch müssen wir uns in Zukunft noch stärker messen lassen, als das heute schon der Fall ist.“