Monat der Weltmission wird in Dortmund bistumsweit eröffnet

Ulrich Klauke und Theresa Fuhrmann vom Referat Weltmission-Entwicklung-Frieden im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn laden zur diözesanen Eröffnung vom Monat der Weltmission und zur Kollekte am Weltmissionssonntag ein.pdpDortmund / Paderborn, 28. September 2017. Abbé Charlemagne Sawadogo aus dem afrikanischen Land Burkina Faso ist vom 07. bis 13. Oktober als Gast des katholischen Hilfswerkes missio und des Erzbistums Paderborn in Dortmund. Gemeinsam mit Weihbischof Matthias König, Pfarrer Michael Ortwald und Pfarrer Ludger Hojenski feiert er am Sonntag, 8. Oktober 2017, um 18 Uhr in der Pfarrkirche St. Ewaldi in Dortmund-Aplerbeck den diözesanen Eröffnungsgottesdienst zum Monat der Weltmission.

Zum Eröffnungsgottesdienst, wie auch zum anschließenden weltkirchlichen Fest ab 19.15 Uhr in St. Ewaldi, sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Eröffnung zum Monat der Weltmission und damit zum Sonntag der Weltmission am 22. Oktober, findet im Erzbistum Paderborn jedes Jahr in einem anderen Dekanat statt, diesmal im Dekanat Dortmund. Dabei steht im Jahr 2017 die Kirche in Burkina Faso im Mittelpunkt des Weltmissionssonntages.  

Abbé Charlemagne Sawadogo setzt sich für Kinder und Jugendliche ein, die in illegalen Goldminen in Burkina Faso leben und arbeiten.Hartmut SchwarzbachIn Dortmund wird Abbé Charlemagne Sawadogo sich auch mit Schülerinnen und Schülern der Katholischen Hauptschule Husen und des vom Erzbistum Paderborn getragenen Mallinckrodt-Gymnasiums sowie mit Eine-Welt-Gruppen treffen. Dabei berichtet er aus seinem Heimatland und erläutert, wie die Kollekte zum Sonntag der Weltmission wirkt. Abbé Charlemagne Sawadogo setzt sich für Kinder und Jugendliche ein, die in illegalen Goldminen leben und arbeiten. Er kümmert sich als Jugend- und Kinderseelsorger um sie, wirbt für den Schulbesuch und plant die Errichtung von drei „Zentren der Begleitung“ in der Nähe der drei größten illegalen Goldminen. Er plant Versammlungs- und Unterrichtsräume sowie eine Erste Hilfestation und einen Gebetsraum. So verwirklicht er, was Papst Franziskus von der katholischen Kirche fordert: Eine Kirche der Armen und für die Armen zu sein.

Burkina Faso ist eines der ärmsten Länder der Welt. Ein Großteil der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft. Klimaveränderungen und Dürreperioden treffen besonders die in der Sahelzone liegenden Landesteile hart. Bleibt der Regen aus, müssen die Menschen hungern. Mangels alternativer Einkommensquellen versuchen viele ihr Glück bei der Goldsuche.

Die Kollekte zum Sonntag der Weltmission ist die größte globale Solidaritätsaktion der Katholiken. Gläubige in rund 100 Ländern spenden dann für die Arbeit der etwa 1100 ärmsten Diözesen der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. Diese Diözesen finanzieren daraus ihre Ausbildung, Seelsorge und Infrastruktur mit.

In Deutschland führen die Internationalen Katholischen Missionswerke missio Aachen und München den Sonntag der Weltmission durch. 2016 sammelte das Erzbistum Paderborn für diese Kollekte 286.668 Euro, weltweit kamen rund 87 Millionen Euro zusammen.