Sebastian Schulz tritt sein Amt als Diözesanpräses an

Neuer Diözesanpräses des Kolpingwerk-Diözesanverbandes Paderborn feiert Heilige Messe mit zahlreichen Mitbrüdern

Der neue Diözesanpräses Sebastian Schulz (M.) feierte seinen Amtsantritt in der Paderborner Busdorfkirche mit zahlreichen Mitbrüdern und Gläubigen.Foto: Kolpingwerk-Diözesanverband PaderbornPaderborn, 21. September 2017. Im Mai 2017 wurde Pastor Sebastian Schulz in der Diözesanversammlung in Soest mit überwältigender Mehrheit zum Diözesanpräses des Kolpingwerk-Diözesanverbandes Paderborn gewählt. Am vergangenen Freitag nahm er seine Tätigkeit offiziell auf und feierte in der Busdorfkirche in Paderborn seine erste Heilige Messe als Diözesanpräses. Mit ihm feierten unter anderen seine Vorgänger als Diözesanpräses des Kolpingwerkes Paderborn Ansgar Wiemers, Bundespräses Josef Holtkotte und Alois Schröder. Ebenfalls zur Einführung war der Landespräses des Kolpingwerkes Nordrhein-Westfalen und Diözesanpräses des Kolpingwerkes Köln, Peter Jansen, nach Paderborn gekommen.  

In seiner Predigt ermutigte Schulz alle Anwesenden, ihren Glauben als Gemeinschaft offen und konsequent zu leben und auch die Auseinandersetzung mit kritischen Zukunftsfragen nicht zu scheuen. „Christ sein ist mehr als ein Beruf oder eine Freizeitbeschäftigung. Vielmehr sei es eine Berufung, in der man Farbe bekennen und Rückgrat zeigen muss“, so Schulz. Für christliche Werte wie Frieden und Freiheit, Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung einzutreten, gehöre in die Öffentlichkeit. Denn christliches Engagement ende nicht an der Haus- oder Kirchentür, sondern sollte in den Alltag getragen werden. Dies schließe auch das Engagement, über die eigenen Grenzen hinaus, für ein gerechtes internationales Miteinander ein.  

Ganz diesem Aspekt dienend wurde die Kollekte für das Kolpingwerk Mexiko gesammelt, das durch das Erdbeben Anfang September schwere Schäden an den eigenen Einrichtungen erlitten hatte. Die Spenden werden nun für den Wiederaufbau genutzt.