44. Wallfahrt der Malteser zur Muttergottes in Werl

650 Pilger aus der Erzdiözese Paderborn erleben eine bestärkende Wallfahrt

Abschlussfoto der Pilgerschar vor der Basilika.Malteser/ButtchereitWerl / Paderborn, 19. September 2017. Erst als das traditionelle Gruppenfoto nach der Abschlussandacht vor der Wallfahrtsbasilika in Werl im Kasten war, fielen die ersten Tropfen vom Himmel. Nicht nur mit dem Wetter hatten die 650 Malteser-Wallfahrer Glück: unter dem Wallfahrtsmotto „Gottes Wort leben“ verbrachten alle einen intensiven und lange nachklingenden Tag in der Gemeinschaft der Gläubigen.      

Hauptzelebrant der Eucharistiefeier war Domkapitular Dr. Thomas Witt aus Paderborn. Gemeinsam mit Msgr. Prof. Dr. Peter Schallenberg, Malteser Diözesanseelsorger, und Diakon Heinz-Jürgen Nolde, Ortsseelsorger und Stadtbeauftragter der Malteser Emscher-Ruhr, zelebrierte er das Hochamt mit den 650 Pilgerinnen und Pilgern. Darunter rund 60 junge Menschen der Malteser Jugend, die sich bereits einen Tag zuvor auf den „Walk of Fair’ness“ begeben und sich mit Themen wie Fremdenfeindlichkeit, Abwertung von Behinderten und Rassismus auseinandergesetzt hatten. Begrüßt wurde dieses Jahr auch erstmalig eine Gruppe von Migranten, die sich in Herne als Malteser Integrationslotsen für Flüchtlinge engagieren und mehr über eine christliche Wallfahrt im Allgemeinen und über die Werler Pilgerstätte im Besonderen erfahren wollten.      

In der Werler Stadthalle wurde das gemeinsame Mittagessen eingenommen. Der stellvertretende Bürgermeister von Werl Jürgen Stache und auch Diözesanleiter Wolfgang Penning nutzen die Gelegenheit, die Malteser Pilger herzlich in der Wallfahrtsstadt zu begrüßen. Wolfgang Penning dankte vor allem den vielen Helferinnen und Helfern, die zu der perfekten Organisation und dem reibungslosen Ablauf des Wallfahrtstages beigetragen haben. Sei es bei der Vorbereitung der Stadthalle für die vielen Gäste, bei der Zubereitung und Ausgabe der Mittagsmahlzeit, dem Sanitätsdienst und der Streckensicherung bei der Prozession oder der musikalischen Gestaltung des Hochamtes und der Marienandacht.      

Gestärkt begab sich die Pilgergemeinschaft – ein jeder mit einer Rose in der Hand – in einer Prozession zurück zur Basilika. Dort angekommen, wurden die Rosen symbolisch für eine persönliche Bitte an die Muttergottes vor dem Gnadenbild der Trösterin der Betrübten niedergelegt. Mit der anschließenden Marienandacht und dem sakramentalen Segen ging der Wallfahrtstag stimmungsvoll zu Ende.      

Zufrieden zeigte sich auch der Sanitätsdienst der Malteser um Einsatzleiter Gerd Teicher, Stadtbeauftragter der Malteser für Werl und Soest, der glücklicherweise keinerlei Blessuren oder Schlimmeres behandeln musste.