Glaube als Fundament für Schüler

Grundsteinlegung für eine neue Sporthalle und ein pädagogisches Zentrum für die Realschule St. Walburga in Meschede

Gruppenbild nach der Grundsteinlegung Die nächste Etappe ist geschafft, der Grundstein ist gelegt. Mit dabei waren Dompropst Monsignore Joachim Göbel (5.v.l.), Schulleiter Heinz Bruning (5.v.r.) und Architekt Frank Hausmann (4.v.r.).pdp/Lena Reiher Meschede, 13. September 2017. Im Frühsommer haben die ersten Baumaßnahmen begonnen – nun konnte bereits der Grundstein für die neue Sporthalle und das pädagogische Zentrum der Realschule St. Walburga in Meschede gelegt werden. Die Baumaßnahmen beinhalten aber noch mehr Neuerungen für die 430 Schüler der Realschule. Ein Gymnastik-, ein Musik- und ein Betreuungsraum werden in dem Neubau Platz finden, zudem sind im bestehenden Schulgebäude ein Selbstlernzentrum, ein Meditationsraum und vielfältige Sanierungsarbeiten geplant. Durch diese baulichen Veränderungen soll das Raumangebot der Schule den neuen Bedürfnissen angepasst werden.

Urkunde für die Kartusche des Grundsteins Neben aktuellen Tageszeitungen und einigen Münzen, wurde auch eine handgeschriebene Urkunde der Kartusche beigelegt, die in den Grundstein eingemauert wurde.pdp/Lena Reiher„Momentan sind wir sehr routiniert im Legen von Grundsteinen im Schulbereich“, sagte Dompropst Monsignore Joachim Göbel während der Grundsteinlegung. „Das Erzbistum Paderborn investiert derzeit intensiv in die Sanierung und den Neubau der Schulen in erzbischöflicher Trägerschaft. Dies ist uns ein besonderes Anliegen, denn wir sind davon überzeugt, dass nicht nur Bildung, sondern auch der Glaube ein wesentliches Fundament auf dem Lebensweg der Schülerinnen und Schüler darstellt.“

 Nach einer Zeit von rund eineinhalb Jahren für das Bauvorhaben, deren Planung das Architekturbüro Hausmann Architekten aus Aachen übernommen hat, sollen im Spätsommer 2018 die Umbauarbeiten an der St. Walburga Realschule fertiggestellt werden. In dieser Zeit wird der Unterricht im bestehenden Schulgebäude weitergeführt, die Sanierung in diesen Räumen hat in den Sommerferien begonnen und wird jeweils in den Ferienzeiten fortgesetzt, um den Schulbetrieb nicht unnötig zu behindern. Nach den Bauarbeiten wird auch der Schulhof zum größten Teil neu gestaltet. Das Erzbistum Paderborn als Träger der Realschule investiert acht Millionen Euro in den An- und Neubau der Realschule St. Walburga und hat dazu ein anliegendes Grundstück erworben, um die Fläche zu vergrößern.

Kartusche wird in den Boden gelegt Stellvertretend für die gesamte Schulgemeinschaft haben zwei Schülerinnen der Realschule St. Walburga die Kartusche in den Boden eingelegt.pdp/Lena Reiher„Mit diesem Neubau haben wir eine Fläche von 1.200 Quadratmetern neu bebaut und möchten mit dieser Erweiterung des Raumangebots den Bedürfnissen der künftigen Schüler-Generationen gerecht werden“, erklärte Schulleiter Heinz Bruning in seinen Begrüßungsworten. „Mit dieser Grundsteinlegung erhält die Schule, neben dem im bestehenden Schulgebäude, einen zweiten Grundstein. Dies ist für uns so etwas wie eine zweite ‚Taufe‘ und damit etwas ganz Besonderes.“

Durch den Erweiterungsbau werden der Alt- und Neubau zudem miteinander verbunden, wodurch erstmals ein offizieller Eingangsbereich entsteht. „Der Schule hat schon lange ein repräsentativer Eingang gefehlt, was wir nun endlich nachholen können“, verdeutlichte Architekt Frank Hausmann. „Außerdem war uns das Zusammenspiel von ‚Alt‘ und ‚Neu‘ ein bedeutendes Anliegen. Die Architektur fungiert in diesem Fall als ein Vermittler von außen nach innen, sodass sich das Gebäude regelrecht in die Landschaft hinein bewegt.“