Paradiesportal wird vorübergehend geschlossen

Ab dem 4. September 2017 ist der Zugang zum Hohen Dom für einige Zeit nicht über das Paradiesportal möglich, da es umgestaltet wird. Paderborn, 31. August 2017. Keine Stufen, Barrierefreiheit, neue Windfangtüren mit automatischer Öffnung – dies sind nur einige Aspekte, die die Umgestaltung des Paradiesportales des Hohen Domes zu Paderborn beinhaltet. Am 4. September 2017 beginnen die Umbauarbeiten. Aus diesem Grund wird der Zugang zum Hohen Dom für einige Zeit nicht über das Paradiesportal möglich sein, ein alternativer Zugang für Menschen mit einer Behinderung wird jedoch eingerichtet. Auch die Gottesdienstordnung wird sich bis auf weiteres ändern.      

Der Entwurf des Architekturbüros Klodwig & Partner aus Münster sieht eine leicht geneigte Rampe vor, die sich über die gesamte Breite des Paradiesportals erstreckt. So wird der Zugang zum Hohen Dom zukünftig vollends stufenlos und komplett barrierefrei möglich sein. Zudem wird der alte Boden aufgenommen und entsorgt, die bisherigen alten hölzernen Windfänge werden durch Stahl-Glas-Konstruktionen ersetzt und die Portal- und Windfangtüren sollen mit automatischer Öffnungstechnik versehen werden. Damit während der Zeit des Umbaus Rollstuhlfahrer oder gehbehinderte Menschen dennoch ungehindert in den Dom gelangen können, wird ein behindertengerechter Eingang über die Pforte beim Kreuzgang eingerichtet.  

Aufgrund der Umbauarbeiten hat das Paderborner Metropolitankapitel zudem beschlossen, die Gottesdienstordnung bis auf weiteres zu ändern. Ab Montag, 4. September 2017, entfällt das Kapitelsamt um 9 Uhr jeweils am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag und wird stattdessen bereits um 8 Uhr in der Krypta gefeiert. Mittwochs und samstags findet das Kapitelamt um 9 Uhr wie gewohnt am Hauptaltar des Hohen Domes statt.