Globale Verantwortung lernen

Missionare auf Zeit machen Angebot für Schulklassen und Gruppen

An ihren Erfahrungen möchten ehemalige Missionarinnen und Missionare auf Zeit, hier vor einer Schulklasse in Malawi, junge Menschen teilhaben lassen. Sie bieten dazu verschiedene Kurseinheiten von jeweils 90 Minuten mit dem Titel „Eine Welt in unseren Händen“ für Gruppen und Schulklassen an.Michael BodinPaderborn / Salzkotten, 28. August 2017. (fcjm) „Eine Welt in unseren Händen“ heißt ein Angebot der Missionarinnen und Missionare auf Zeit (MaZ) der Franziskanerinnen Salzkotten für Gruppen und Schulklassen. Junge Freiwillige, die aus ihren Einsätzen in Malawi, Indonesien, Osttimor, Indien und Rumänien zurückgekehrt sind, möchten ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit anderen jungen Menschen teilen. Dazu haben sie ein pädagogisches Angebot erarbeitet und bieten an, verschiedene Kurseinheiten von je 90 Minuten zu gestalten. Die Zielgruppe sind Klassen der Jahrgangsstufen 5 bis 13 aller Schulformen sowie Gruppen in Kirchengemeinden, Vereinen und Verbänden.  

Das Angebot ist methodisch vielfältig und orientiert sich am Leitprinzip des globalen Lernens mit den Stichworten „Sehen – Bewerten – Handeln“. Nachdem ein erster Zugang zur Thematik eröffnet ist und die Teilnehmer eine eigene Haltung dazu entwickelt haben, können sie konkrete Handlungsmöglichkeiten überlegen, wie sie in ihrer Lebenswelt die globale Gerechtigkeit fördern könnten.  

Dafür ein Bewusstsein zu schaffen ist ein Ziel des Teams der ehemaligen Missionarinnen und Missionare auf Zeit, die das Angebot entwickelten. Drei Themen stehen dabei zunächst im Vordergrund: „Nachhaltige Entwicklung“, „Flucht und Vertreibung“ und „Vielfalt lernen“.  

Jedes Jahr senden die Franziskanerinnen 18 bis 20 junge Freiwillige in die Welt. Sie leben, beten und arbeiten als Missionare und Missionarinnen auf Zeit (MaZ) in sozialen Projekten der Franziskanerinnen und ihrer Partner. „Wir staunen jedes Mal bei ihrer Rückkehr, wie viele tragende Erfahrungen sie nach diesem intensiven Jahr mit nach Hause bringen“, sagt Schwester M. Alexandra Völzke. Sie seien verändert, erwachsener, solidarischer, mit einer großen Horizonterweiterung.  

Viele engagieren sich weiterhin für globale Gerechtigkeit. So entstand die Idee für das Angebot „Eine Welt in unseren Händen“ in einer Gruppe Ehemaliger, die derzeit in ganz Deutschland unterschiedliche Fächer studieren. Neben ihrem Studium sind sie vielseitig engagiert. In dem Wissen, dass nicht jeder die Möglichkeit hat, hinaus in die Welt zu gehen, möchten sie gerade junge Menschen ansprechen und sie an ihren Erfahrungen und Lernprozessen teilhaben lassen.  

Näheres steht in einem Flyer der in diesen Tagen an Schulen und Kirchengemeinden ausgegeben wird.

Die Koordinatorinnen des Projekts, Schwester M. Alexandra Völzke und Schwester M. Alexa Furmaniak sind erreichbar unter Tel. (05258) 988-5 oder per E-Mail, alexandra@fcjm.de.  

Flyer zum Download